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Berufsrisiko: Steinmetze sollten Staub nicht einatmen



Steinmetze sollten darauf achten, dass sie bei der Arbeit möglichst wenig Staub produzieren und einatmen. Die Gefahr sei sonst groß, auf Dauer an einer Quarzstaub-Lunge zu erkranken, warnt Rainer Dörr von der BG Bau. Ursache dafür ist der bei der Arbeit produzierte Feinstaub, der sich in der Lunge festsetzt und zunächst nur zur Kurzatmigkeit führt. Später kann sich daraus Silikose, Siliko-Tuberkulose oder Lungenkrebs entwickeln. Dörr rät Steinmetzen deshalb, nach Möglichkeit Stein immer nass zu schneiden und möglichst oft zu saugen. Bei sehr staubigen Arbeiten sollten sie außerdem eine Atemschutzmaske tragen. dpa

Lärm im Büro: Mit Ohrstöpseln

den Stress aussperren

Mitarbeiter im Großraumbüro können Fehler bei der Arbeit vermeiden, wenn sie Ohrstöpsel benutzen. Wer nicht gerade Telefondienst hat, sollte sie regelmäßig einsetzen, sagt Martin Liedtke, Lärmexperte bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Der Grund: In vielen Gemeinschaftsbüros ist der Lärmpegel sehr hoch. Die Geräuschkulisse dauernd auszublenden, koste Arbeitnehmer Energie und führe dazu, dass viele ermüden und Fehler machen. Um konzentriert arbeiten zu können, brauchen Arbeitnehmer zwar nicht unbedingt absolute Ruhe. Problematisch sei jedoch, dass Arbeitnehmer im Großraumbüro häufig Gesprächsfetzen aufschnappten. Das lenke ab, weil dabei immer auch Informationen transportiert werden, die bei den Arbeitnehmern ankommen, ob sie wollen oder nicht. Bei monotonem Hintergrundgeräuschen sei das nicht so. dpa

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