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Höherer Mindestlohn für Maler

Frankfurt am Main - Maler und Lackierer erhalten seit dem 1. Mai höhere Mindestlöhne. Wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Mittwoch mitteilte, steigt im Westen die unterste Lohngrenze für Gesellen von 12,00 Euro auf 12,15 Euro pro Stunde. Für Gesellen im Osten gibt es derzeit keinen Mindestlohn. Ungelernte Arbeiter erhalten bundesweit statt 9,75 Euro nun 9,90 Euro. Im Maler- und Lackiererhandwerk sind laut IG BAU rund 115 000 Menschen beschäftigt. dpa



Ratingagenturen zahlen für Vergleich
New York - Das Beilegen von Rechtsstreitigkeiten über die Bewertung von Hypothekenpapieren kommt die Beteiligten teuer zu stehen. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ zahlen die Ratingagenturen S & P und Moody’s sowie die Investmentbank Morgan Stanley zusammen etwa 225 Millionen Dollar (173 Millionen Euro) an klagende Investoren. Diese hatten in Wertpapiere investiert, die mit guten Noten versehen waren, aber in der Finanzkrise einbrachen. dpa



Griechen privatisieren

Athen - Den Griechen ist die erste große Privatisierung gelungen. Es handele sich um das Glücksspielunternehmen OPAP. 33 Prozent des Unternehmens wurden für 652 Millionen Euro an das tschechisch-griechische Konsortium „Emma Delta Ltd“ verkauft. Griechenland hat sich als Ziel gesetzt, bis zum Jahresende mindestens 2,5 Milliarden Euro durch Privatisierungen einzunehmen. dpa

VW fällt in den USA zurück

Herndon - VW verkaufte im April in den Vereinigten Staaten 33 600 Autos und damit zehn Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Markt ist allgemein weiter im Aufwind, aber VW bekommt die stärkere Konkurrenz zu spüren. Der Wolfsburger Konzern hatte kürzlich erklärt, die Produktion im US-Werk Chattanooga zurückzufahren, wo der Passat vom Band läuft. Statt in drei Schichten soll nur noch in zwei Schichten gearbeitet werden. 500 Leiharbeiter müssen gehen. Weiterhin gut lief es im April für die VW-Tochter Audi, deren Verkäufe um 14 Prozent auf 13 200 stiegen. dpa

Bienenschutz belastet Bayer

Leverkusen - Der Chemiekonzern Bayer rechnet wegen des EU-Beschlusses zum Schutz von Bienen mit weniger Umsatz. Weil es immer weniger Bienen gibt, hatte die EU am Montag entschieden, den Einsatz von drei Nervengiften für den Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle ab Dezember zu verbieten. Bayer Crop Science produziert Pflanzenschutzmittel mit zwei der Gifte. Das Unternehmen werde etwa ein Prozent Umsatz einbüßen, sagte ein Bayer-Sprecher. Das sind rund 80 Millionen Euro. dpa

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