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Piech kassiert am meisten



Frankfurt am Main - Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piech ist einer Studie zufolge der Abstand bestbezahlte Aufsichtsrat aller Dax-Unternehmen. Der frühere Vorstandschef bekam für 2012 eine Gesamtvergütung von 1,1 Millionen Euro, wie die Vergütungsberatung hkp am Donnerstag mitteilte: „Noch nie ist ein Aufsichtsrat in Deutschland für ein einzelnes Mandat in dieser Dimension vergütet worden.“ Die Experten veranschlagen die zeitliche Belastung eines Aufsichtsratschefs auf 20 bis 30 Prozent seiner Arbeitswoche. Dafür bekam Piech fast so viel wie der am schlechtesten bezahlte Vorstandschef im Dax, Commerzbank-Chef Martin Blessing, aber weit weniger als VW-Vorstandschef Martin Winterkorn, der 12,8 Millionen Euro verdiente. Auf Platz zwei in der Gehaltsrangliste liegt Gerhard Cromme, der durch seine Mandate bei Siemens und ThyssenKrupp 818 500 Euro verdiente. rtr

Facebook verdient mobil

New York - Ein Jahr nach seinem von Pannen begleiteten Börsengang gewinnt Facebook allmählich verlorenes Vertrauen zurück. Denn das weltgrößte soziale Onlinenetzwerk mit mehr als einer Milliarde Nutzern kann den Trend zum Internetsurfen mit mobilen Geräten zunehmend in bare Münze umwandeln: Immer mehr Einnahmen gehen auf Anzeigen auf Smartphones zurück. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 38 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar. Wegen hoher Kosten erhöhte sich der Gewinn aber nur um sieben Prozent auf 219 Millionen Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. 30 Prozent der Werbeerlöse wurden demnach auf Tablets und Smartphones erzielt – noch vor drei Monaten waren es lediglich 23 Prozent. rtr

Nivea stärkt Beiersdorf

Hamburg - Gute Verkäufe der Kernmarke Nivea und eine starke Nachfrage aus den Schwellenländern haben den Konsumgüterkonzern Beiersdorf zu Jahresbeginn vorangebracht. Der Umsatz legte im ersten Quartal um 2,9 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich blieben Beiersdorf 153 Millionen Euro und damit fast ein Viertel mehr als im Vorjahr. Im Gesamtjahr will das Unternehmen mit seinen Hautpflegeartikeln (Nivea, Eucerin) stärker als der hartumkämpfte Kosmetikmarkt wachsen und so Marktanteile hinzugewinnen. dpa

Online-Handel legt zu

Berlin - Der Handel über das Internet ist in Deutschland im vergangenen Jahr um 15 Prozent gewachsen. 33 Milliarden Euro wurden 2012 in Deutschland online umgesetzt, teilte das Institut für Handelsforschung am Donnerstag mit. Gut die Hälfte werde mit Mode und Unterhaltungselektronik umgesetzt, zeigen die aktuellen Zahlen des IFH-Branchenreports. Der Anteil des Online-Handels am gesamten Einzelhandelsumsatz lag demnach 2012 bei 7,7 Prozent. Auch für das laufende Jahr gehen die IFH-Experten von einem – wenn auch langsamer – steigenden Marktvolumen aus. Tsp

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