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Höhere Ausgaben für Haustiere

Wiesbaden - Die Deutschen lassen sich das Wohlergehen ihrer Haustiere immer mehr kosten. Im vergangenen Jahr gaben sie insgesamt 3,9 Milliarden Euro für Futter und Zubehör aus, das waren 2,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie aus einer Erhebung des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands und des Industrieverbands Heimtierbedarf hervorgeht. Der Umsatz mit Tierfutter stieg um 2,5 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Gefragt sind den Angaben zufolge vor allem altersgerechtes Futter oder Lightprodukte für Hunde und Katzen. Bei Bedarfsartikeln und Zubehör verzeichnete die Branche ein Plus von 1,3 Prozent auf 928 Millionen Euro. Die Verbände berücksichtigten für ihre Erhebung nur die Umsätze aus dem Einzelhandel. Für den Onlinehandel gebe es keine gesicherten Daten. dpa

Dachdecker haben gut zu tun

Freiburg - Deutsche Dachdecker profitieren von der Energiewende und der Finanzkrise. Das Fehlen attraktiver Geldanlagemöglichkeiten in Zeiten niedriger Zinsen und großer Unsicherheit führten zu einem Boom im Bereich der Gebäudesanierung, teilte der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks in Freiburg mit. Treibende Kraft für die Branche seien private Auftraggeber. Sie machten mehr als 60 Prozent der Umsätze aus. Eigentümer nutzten ihr Erspartes, um Dächer zu erneuern oder zu dämmen. Dieser Trend beschere den rund 12 500 Dachdeckerbetrieben in Deutschland volle Auftragsbücher. „Statt in windige Fonds oder Aktien stecken immer mehr Menschen ihr Geld lieber in ein sturmsicheres Dach“, sagte Verbandspräsident Karl-Heinz Schneider. dpa

Mehr Mitarbeiter bilden sich weiter

Wiesbaden - Nahezu drei von vier deutschen Unternehmen bilden ihre Mitarbeiter weiter. In den Jahren 2005 bis 2010 sei der Anteil der weiterbildenden Betriebe um drei Punkte auf 73 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Dabei werden die Mitarbeiter zwar immer noch von 61 Prozent der Firmen auf Lehrgänge oder zu Seminaren geschickt. Noch häufiger werden aber modernere Formen der Weiterbildung genutzt: So setzen 66 Prozent der Unternehmen Jobrotation oder E-Learning ein. Für die Erhebung wurden in Deutschland rund 10 000 Unternehmen mit zehn und mehr Beschäftigten befragt. Je größer der Betrieb, desto größer ist auch die Neigung zur Weiterbildung. dpa

Schleckers Autos werden versteigert

Ehingen - Die Luxusautos des Ex-Drogeriemarktkönigs Anton Schlecker werden derzeit versteigert. Das Startgebot für das teuerste der drei Autos liegt bei 100 000 Euro, wie aus einer Bekanntmachung der Hamburger Industrieverwertungsgesellschaft HT hervorgeht. „Das sind Firmenfahrzeuge aus dem Schleckerkonzern“, bestätigte ein Sprecher des Schlecker-Insolvenzverwalters Arndt Geiwitz am Freitag. Die Fahrzeuge sind Teil der Insolvenzmasse und sollen für den höchstmöglichen Preis an den Meistbietenden gehen. Die Auktion läuft am 30. Mai 2013 ab. Die drei Autos – ein Mercedes Benz SLR McLaren, ein Porsche Cayenne und ein Daimler Jaguar Double Six – seien bei dem erzielten Vergleich mit der Familie Schlecker nicht herausgekauft worden, wie der Sprecher auf Anfrage sagte. Die Insolvenzverwaltung hat das einstige Imperium nach der Pleite im Sommer 2012 in seine Einzelteile zerlegt und versucht immer noch alles zu verkaufen, was verwertbar ist. dpa

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