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Vor einer Weiterbildung: Prüfungsbedingungen checken



Wer sich für eine Weiterbildung anmelden will, sollte sich vorher über die Zulassungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfung informieren. Darauf weist die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht hin. Das gilt zumindest dann, wenn die Prüfung nicht das Fernlehrinstitut selbst, sondern eine externe Stelle wie die Handwerkskammer abnimmt. Denn nicht jeder Prüfling kann sich dort für alle Abschlussprüfungen anmelden: Oft wird dafür ein bestimmter Schulabschluss, Berufserfahrung oder eine bestimmte Art der Berufsausbildung benötigt. Eine böse Überraschung erleben die, die das erst am Ende eines Weitbildungskurses feststellen. dpa

Viele Berufstätige überfordert

die tägliche Informationsflut

Viele Arbeitnehmer (68,7 Prozent) haben gelegentlich das Gefühl, dass sie von Informationen überflutet werden. Das hat eine Online-Umfrage der Alpen-Adria Universität Klagenfurt unter Berufstätigen ergeben. Viele reagieren auf die Überforderung: Fast jeder Dritte (30,3 Prozent) checkt seine beruflichen E-Mails vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen. Außerdem gab rund jeder Vierte (28,5 Prozent) an, Druck zu verspüren, auch in der Freizeit für den Job erreichbar zu sein. Trotzdem möchten die meisten Berufstätigen Smartphones oder Tablet-PCs nicht missen. Mehr als zwei Drittel der Befragten (71,4 Prozent) schätzt an den Geräten, dass sie Arbeitsort und -zeit flexibler gestalten können. Noch mehr (73,5 Prozent) loben, dass es ihnen etwa durch Computerablagesysteme und Online-Aufgabenlisten leichter fällt, bei der Arbeit Ordnung zu halten. dpa

Steinmetze sollten Staub

bei der Arbeit vermeiden

Steinmetze sollten darauf achten, dass sie bei der Arbeit möglichst wenig Staub produzieren und einatmen. Die Gefahr sei sonst groß, auf Dauer an einer Quarzstaub-Lunge zu erkranken, warnt Rainer Dörr von der BG Bau. Ursache dafür ist der bei der Arbeit produzierte Feinstaub, der sich in der Lunge festsetzt und zunächst nur zur Kurzatmigkeit führt. Später kann sich daraus Silikose, Siliko-Tuberkulose oder Lungenkrebs entwickeln. Dörr rät Steinmetzen deshalb, nach Möglichkeit Stein immer nass zu schneiden und möglichst oft zu saugen. Bei sehr staubigen Arbeiten sollten sie außerdem eine Atemschutzmaske tragen. dpa

Im Großraumbüro helfen

Ohrstöpsel gegen Lärm

Mitarbeiter im Großraumbüro können Fehler bei der Arbeit vermeiden, wenn sie Ohrstöpsel benutzen. Wer nicht gerade Telefondienst hat, sollte sie regelmäßig einsetzen, sagt Martin Liedtke, Lärmexperte bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Der Grund: In vielen Gemeinschaftsbüros ist der Lärmpegel sehr hoch. Die Geräuschkulisse dauernd auszublenden, koste Arbeitnehmer Energie und führe dazu, dass viele ermüden und Fehler machen. Um konzentriert arbeiten zu können, brauchen Arbeitnehmer zwar nicht unbedingt absolute Ruhe. „Leise Musik oder Naturgeräusche über das offene Fenster können sogar als angenehm empfunden werden“, erklärt Liedtke. Problematisch sei jedoch, dass Arbeitnehmer im Großraumbüro häufig Gesprächsfetzen aufschnappten. Das lenke ab, weil dabei immer auch Informationen transportiert werden, die bei den Arbeitnehmern ankommen, ob sie wollen oder nicht. Bei monotonem Hintergrundgeräuschen sei das nicht so. dpa

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