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Springer verdient weniger



Berlin - Der Medienkonzern Axel Springer ist mit einem Gewinnrückgang ins Jahr gestartet. Investitionen in den Umbau des Printgeschäfts und die Digitalisierung ließen das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im ersten Quartal um drei Prozent auf 132,4 Millionen Euro schmelzen, wie das Berliner Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz legte um 1,8 Prozent auf 803,6 Millionen Euro zu. Die digitalen Medien erlösten dabei sogar knapp 21 Prozent mehr. rtr

Hochtief erhöht Ausblick

Essen - Der größte deutsche Baukonzern Hochtief hat im Auftaktquartal schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich wies der Konzern einen Gewinn von 43,5 Millionen Euro aus. Im Vorjahreszeitraum war wegen Problemprojekten in Australien noch ein Verlust von 34,8 Millionen Euro angefallen. Den Ausblick für 2013 erhöhte der Konzern nach dem Verkauf des Flughafengeschäfts. Hochtief peilt nun einen Gewinn von bis zu 220 Millionen Euro an. Nach langem Suchen konnten die Essener ihre Flughafenbeteiligungen komplett für 1,1 Milliarden Euro an einen Pensionsfonds veräußern. dpa

Gericht: Apple handelt rechtswidrig

Berlin - Die Datenschutzbestimmungen von Apple sind nach einem Urteil des Landgerichts Berlin rechtswidrig. Nach dem am Dienstag vom Bundesverband der Verbraucherzentralen verbreiteten Urteil darf der Computerhersteller und Internetkonzern nicht die Adresslisten seiner Kunden verwerten. Das heißt, die Namen, Adressen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern der Apple-Kunden dürfen von Apple nicht ohne Einwilligung der Betroffenen verwendet werden. Ein Apple-Sprecher lehnte eine Stellungnahme ab. (Az: 15 O 92/12) rtr

Heideldruck reduziert Verlust

Heidelberg - Der Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen hat seinen Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr halbiert und peilt die Rückkehr in die Gewinnzone an. Das Unternehmen bekräftigte am Dienstag das Ziel, vom laufenden Geschäftsjahr 2013/14 (31. März) an wieder Gewinne zu erzielen. Nach vorläufigen Zahlen konnte der Konzern 2012/13 seinen Verlust auf 110 Millionen Euro halbieren. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Anfang 2012 war ein weiterer Personalabbau um 1200 Stellen beschlossen worden. Zuletzt beschäftigte der Konzern noch 14 215 Menschen. dpa

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