NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Turkish Airlines bestellt bei Boeing

Istanbul - Die Fluggesellschaft Turkish Airlines hat ihren Großauftrag beim Flugzeugbauer Boeing festgezurrt. Das Unternehmen habe nun verbindlich 70 Mittelstreckenjets aus der 737-Familie bestellt, teilte Boeing am Dienstag mit. Turkish Airlines hatte den Auftrag, der eine Option für 25 weitere Maschinen umfasst, bereits im April angekündigt. Laut Preisliste haben die fest bestellten 70 Flugzeuge einen Gesamtwert von 6,9 Milliarden US-Dollar. Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich üblich. dpa

Visa senkt Gebühren

Brüssel - Der Kreditkartenanbieter Visa senkt auf Druck der EU-Kommission bestimmte Gebühren. Der Einsatz von Kreditkarten in der EU dürfte dadurch für Einzelhändler wie Verbraucher günstiger werden, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit. Visa habe angeboten, seine Interbanken-Entgelte zu deckeln. Diese Gebühren stellen sich die Banken untereinander für Zahlungen in Rechnung, wenn der Kunde bei einem Einzelhändler mit Karte zahlt. Viele Händler schlagen die Kosten dann auf die Endpreise auf. Die Gebühren sollen künftig maximal 0,3 Prozent der Summe betragen – das entspricht einer Kürzung von 40 bis 60 Prozent. dpa

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Euro-Krise bremst Bilfinger

Mannheim - Der lange Winter und die anhaltende Konjunkturschwäche in Europa haben den Dienstleistungskonzern Bilfinger zum Jahresstart gebremst. Ein robustes Dienstleistungsgeschäft federte die schwache Entwicklung im Baugeschäft aber ab. Wie der M-Dax-Konzern am Dienstag mitteilte, sackte das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (EBITA) um 58 Prozent auf 56 Millionen Euro ab. Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern einen Gewinn von 21 (Vorjahr: 100) Millionen Euro. dpa

Sharp tauscht den Chef aus

Tokio - Der angeschlagene Elektronik-Riese Sharp ist so tief in die roten Zahlen gerutscht wie noch nie. In dem Ende März abgeschlossenen vergangenen Geschäftsjahr türmte sich ein Rekordverlust von 545,3 Milliarden Yen (derzeit 4,2 Milliarden Euro) auf. Schon im Vorjahr hatte es einen Riesenverlust von 376,1 Milliarden Yen gegeben. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Nettogewinn von 5 Milliarden Yen angepeilt. Konzernchef Takashi Okuda soll im Sommer von einem bisherigen Stellvertreter ersetzt werden, dem 58-jährigen Kozo Takahashi. dpa

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