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EU durchsucht Ölfirmen



Brüssel - Auf Geheiß der EU-Kommission hat es Razzien bei mehreren Ölfirmen gegeben. Ermittler hätten am Dienstag Firmen in zwei Mitgliedstaaten sowie in einem weiteren europäischen Land durchsucht, erklärte die Kommission. Die Firmen, die wie üblich bei solchen Razzien ungenannt blieben, sind demnach im Geschäft mit Rohöl, Biokraftstoffen und raffinierten Ölprodukten – wozu Kraftstoffe zählen – tätig. Zu den durchsuchten Konzernen zählten Shell, BP und Statoil. Die betroffenen Unternehmen kündigten an, mit der Kommission zusammenarbeiten zu wollen.Es geht um den Verdacht der Manipulation von Preisen, erklärte die EU-Kommission. AFP

Frankreich prüft Smartphone-Steuer

Berlin - Hersteller internetfähiger Geräte und Multimedia-Plattformen müssen möglicherweise künftig in Frankreich eine Sondersteuer entrichten. Eine von der Regierung in Paris beauftragte Expertenkommission schlägt in einem aktuell veröffentlichten Bericht vor, Smartphones, Tablets, E-Book-Reader und andere Geräte künftig mit einer Abgabe zu belegen. Bei einem Prozent vom Verkaufspreis der Geräte entstünden den Angaben zufolge derzeit Einnahmen von 86 Millionen Euro. Sie würden Kulturschaffenden wie der Filmindustrie zugute kommen. Bislang handelt es sich lediglich um Empfehlungen. Tsp

Inflation geht zurück

Wiesbaden - Sinkende Preise für Pauschalreisen, Sprit und Heizöl haben die Inflation in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit Herbst 2010 gedrückt. Die Jahresteuerung sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes von 1,4 Prozent im März auf 1,2 Prozent im April. Binnen Monatsfrist verringerten sich die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent. Die Wiesbadener Behörde bestätigte damit am Dienstag vorläufige Zahlen von Ende April. Eine niedrigere Teuerungsrate gab es zuletzt im August 2010 mit 1,0 Prozent, im September 2010 lag die Rate bei 1,2 Prozent. Seit Jahresbeginn 2013 ist die Inflation in Deutschland trotz der Geldschwemme der EZB auf dem Rückzug. dpa

Airbus verleiht EADS neuen Schub

Paris - Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS ist mit einem Gewinnsprung ins neue Geschäftsjahr gestartet. Im ersten Quartal 2013 verzeichnete EADS gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 91 Prozent auf 241 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte nach Angaben vom Dienstag um neun Prozent auf 12,4 Milliarden Euro. Grundlage des Erfolgs sind gute Zahlen bei der EADS-Tochter Airbus. Der Flugzeughersteller verzeichnete ein Plus beim Umsatz von 14 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. dpa

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