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Arbeitssuche: Kleinere Betriebe bieten bessere Chancen

Wer einen neuen Arbeitgeber sucht, sollte sich nicht nur auf die großen Player beschränken. Sondern bei seiner Bewerbung auch kleinere Betriebe ins Auge fassen. Vier von zehn offenen Stellen haben im ersten Quartal 2013 Firmen mit weniger als zehn Mitarbeitern angeboten. Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit ermittelt. Nur bei bekannten, großen Firmen zu suchen, sei deshalb ein Fehler, warnt Arbeitsmarktforscherin Anja Kettner vom IAB. dpa

Bundesfreiwilligendienst: Besonders bei jungen Menschen beliebt

Die meisten Teilnehmer des Bundesfreiwilligendienstes sind jünger als 27 Jahre. Laut einer Studie der Universität Heidelberg und der Hertie School of Governance in Berlin sind es 60 Prozent. Doch der Anteil der „Bufdis“ im Alter ab 27 Jahren steigt. So waren im April 2012 erst 30 Prozent der „Bufdis“ 27 Jahre oder älter. Ein Jahr später waren es bereits knapp 40 Prozent, davon je die Hälfte zwischen 27 und 50 beziehungsweise zwischen 51 und 65 Jahren. „Bufdis“ im Alter über 65 gibt es dagegen nur wenige. Dabei gibt es jedoch starke Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland. Während in Westdeutschland 19 Prozent der „Bufdis“ 27 Jahre oder älter sind, sind es in Ostdeutschland 77 Prozent. Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wurde zum 1. Juli 2011 eingeführt als Ersatz für den Zivildienst. Der Freiwilligendienst dauert sechs bis 24 Monate. Bewerben kann sich jeder: Frauen und Männer, Junge und Alte. Für ihre Arbeit bekommen die „Bufdis“ ein Taschengeld von bis zu 330 Euro, manche Träger stellen zusätzlich auch Unterkunft und Verpflegung zur Verfügung. dpa

Umfrage: Weiterbildung ist hoch

im Kurs bei Arbeitnehmern

Lebenslanges Lernen gewinnt an Bedeutung unter Berufstätigen. So geben drei von vier Arbeitnehmern an, dass sie an Weiterbildungen interessiert sind, um im Beruf voranzukommen. Es ist in der Regel jedoch Privatsache, sich entsprechende Kurse oder Seminare zu organisieren. Weniger als jeder Dritte arbeitet in einem Unternehmen, in dem regelmäßig Fortbildungen angeboten werden. Das hat eine repräsentative YouGov-Umfrage unter Berufstätigen ergeben. Das größte Manko sind bei den meisten die Fremdsprachen: Hier sieht fast jeder Dritte Verbesserungspotenzial. Bei 21 Prozent hapert es an IT- und Softwarekenntnissen etwa für Programme zur Bildbearbeitung. 18 Prozent haben vor allem Interesse an betriebswirtschaftlichen Kursen zu Themen wie Controlling. Im Auftrag des Personaldienstleisters Manpower wurden Anfang April 1060 Erwachsene befragt, darunter rund 680 Berufstätige. dpa

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