NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Telekom legt Drahtlos-Pläne auf Eis

Bonn - Die Deutsche Telekom legt ihre Drahtlos-Pläne für einzelne Neubaugebiete auf Eis. Grund seien die Irritationen, für die das Thema „Funkversorgung in Neubaugebieten“ gesorgt habe, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Am Wochenende war bekannt geworden, dass das Unternehmen in einem Pilotversuch testen wollte, ob in bestimmten Neubaugebieten Festnetzanschlüsse durch drahtlose Anschlüsse ersetzen werden können. „Wir werden diese Pläne zunächst nicht weiterverfolgen, sondern versuchen, die Sorgen, die nach unserem Dafürhalten absolut unbegründet sind, im Dialog mit allen Beteiligten zu zerstreuen“, sagte ein Sprecher. dpa

Schaeffler macht Gewinn

Herzogenaurach - Schaeffler ist dank guter Geschäfte mit seiner Autosparte ordentlich in das neue Jahr gestartet. Der Bereich sei im Vergleich zu 2012 um drei Prozent gewachsen, der Umsatz der Industriesparte dagegen deutlich zurückgegangen, teilte Schaeffler am Dienstag in Herzogenaurach mit. Unter dem Strich habe das fränkische Unternehmen bis Ende März einen Gewinn von 233 Millionen Euro erzielt. Im ersten Quartal 2012 war der Gewinn allerdings noch zwei Millionen Euro höher. Zum künftigen Kurs bei Continental schweigt Schaeffler. Nach der Kündigung der Investorenvereinbarung mehren sich die Spekulationen über einen Rückzug Schaefflers aus dem Dax-Konzern. dpa

Banken verschmähen EZB-Geld

Berlin - Die deutschen Banken haben sich im April so wenig Geld von der Europäischen Zentralbank (EZB) geliehen wie noch nie. Sie holten sich zusammen 14,8 Milliarden Euro, wie die Bundesbank am Dienstag in ihrem Monatsbericht mitteilte. Das ist deutlich weniger als der bisherige Monats-Tiefstwert, der im Oktober 2011 mit 21,3 Milliarden Euro erreicht worden war. Experten erklärten das damit, dass sich die Banken am Markt günstiger mit Geld eindecken können als bei der EZB. Für kurzfristige Kredite liegt der Zins derzeit lediglich bei 0,069 Prozent, während die EZB 0,5 Prozent verlangt. Die Banken aus der gesamten Euro-Zone haben sich im April zusammen rund 852 Milliarden Euro von der EZB geliehen. rtr

Care Energy ändert AGB

Hamburg - Nach einer Abmahnung der Verbraucherzentralen hat der Energieanbieter Care Energy seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) geändert. In den AGB werde künftig nur noch ein einziges zur Unternehmensgruppe gehöriges Unternehmen als Vertragspartner genannt, teilte der Energieanbieter am Dienstag mit. Zudem wurden bei den Vollmachten und den Bedingungen bezüglich möglicher Preiserhöhungen Änderungen vorgenommen. Care Energy mit seinen 250 000 Kunden steht derzeit wegen seines Geschäftsmodells in der Kritik. Bei der Bundesnetzagentur läuft ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen das Unternehmen. AFP

Luftverkehr weiter unter Druck

München/Frankfurt am Main - Die europäische Luftverkehrsindustrie steht einer Studie zufolge weiterhin unter starkem Druck. Neben der Schuldenkrise setzen demnach preissensiblere Verbraucher, stärkere Konkurrenz durch Billigflieger und vom arabischen Golf sowie strengere Gesetze den Airlines und Flughäfen zu. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft Roland Berger hervor. Wegen der bereits eingeleiteten Sparmaßnahmen rechneten die befragten Manager aber mit einer leicht besseren Geschäftslage als 2012. Das größte Risiko sehen sie in steigenden Kerosinpreisen. dpa

Gewinne bei Vodafone schrumpfen

Frankfurt am Main - Trotz sprudelnder Einnahmen aus Handy-Datendiensten hat Vodafone Deutschland im abgelaufenen Jahr abermals einen Gewinnrückgang zu verkraften. Im Geschäftsjahr 2011/2012 sank der operative Gewinn um 2,6 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro, wie Deutschlands zweitgrößter Telekommunikationskonzern am Dienstag mitteilte. Im Jahr zuvor war der Gewinn bereits um ein Prozent geschrumpft. Vodafone zufolge schlug eine von der Bundesnetzagentur verordnete Gebührensenkung sowie Kosten für den Umbau der Festnetzsparte negativ zu Buche. Der Konzernumsatz stieg um ein Prozent auf 9,6 Milliarden Euro. rtr

Online-Filmverleih boomt

Berlin - Der geliehene Film für den Videoabend kommt in Deutschland immer häufiger direkt aus dem Netz. Der Umsatz mit Leih-Videos auf Abruf schoss im ersten Quartal im Jahresvergleich um 64 Prozent auf 29 Millionen Euro hoch, wie der Bundesverband Audiovisuelle Medien am Dienstag mitteilte. Das Geschäft mit dem Verleih von Blu-ray- und DVD-Scheiben schrumpfte hingegen um drei Prozent auf 56 Millionen Euro. Trotz der Dominanz von HD-Fernsehern bleibt die betagte DVD das meistverkaufte Format, der Umsatz legte um sieben Prozent auf 243 Millionen Euro zu. Insgesamt stieg der Umsatz der Branche in Deutschland von 382 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 443 Millionen Euro. dpa

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