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Etihad übernimmt

Air-Berlin

-Piloten Berlin/Abu Dhabi - Die Fluggesellschaft Air Berlin tritt bei ihrem Schrumpfkurs reihenweise Piloten an ihren arabischen Partner Etihad ab. Mehr als 50 Piloten sollen auf diese Weise einen neuen Job finden, wie Etihad am Dienstag mitteilte. Die ersten sechs Copiloten würden bereits auf die Maschinen des Typs Boeing 777 umgeschult. In den kommenden Monaten sollen weitere Piloten mit Airbus- Lizenz auf den Boeing-Flieger von Etihad umsatteln. Während Air Berlin die Flotte bis Jahresende um sechs Jets auf 143 Maschinen verkleinern will, befindet sich Etihad auf Wachstumskurs. Die Zahl der Piloten soll von gut 1400 bis Ende des Jahrzehnts um 1000 wachsen. Etihad hatte Air Berlin bereits unter die Arme gegriffen, als das Unternehmen wegen hoher Verluste frisches Geld benötigte. dpa

Drei Ex-Manager von Saab verhaftet Stockholm - Drei Ex-Führungskräfte des schwedischen Autobauers Saab sind wegen Verdachts auf Bilanzbetrug festgenommen und nach dem Verhör am Dienstag wieder entlassen worden. Dabei handele es sich um den früheren Konzernchef Jan Åke Jonsson sowie einen ehemaligen Finanzchef und Rechtsberater, teilte das Bezirksgericht Vanersborg am Dienstag mit. Sie seien bereits am Montag festgenommen worden. Sie stünden im Verdacht, zwischen 2010 und 2011 Bilanzbetrug begangen zu haben, sagte Oberstaatsanwalt Olof Sahlgren schwedischen Medien. Den Ex-Führungskräften drohen bis zu vier Jahre Gefängnis. dpa

Bargeld kostet Milliarden

Frankfurt am Main - Bargeld kostet die Menschen in Deutschland einer Studie zufolge Jahr für Jahr Milliarden. Insgesamt müssten Handel, Banken und Verbraucher pro Jahr rund 12,5 Milliarden Euro für die Versorgung mit Scheinen und Münzen aufwenden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Steinbeis- Hochschule Berlin, die am Dienstag auf Einladung des Kreditkartenanbieters Mastercard in Frankfurt vorgestellt wurde. Die volkswirtschaftlichen Kosten – also abzüglich etwa von Erträgen der Bundesbank für die Bereitstellung von Banknoten – lägen bei mehr als acht Milliarden Euro, erklärte Studienautor Jens Kleine. Im Schnitt koste das Bargeldsystem rund 150 Euro pro Bundesbürger. Die Autoren haben Kosten für Transport, Bereitstellung von Bargeld ebenso berücksichtigt wie entgangene Zinsgewinne für Verbraucher. dpa

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