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Berliner SumUp geht nach Russland

Berlin /Moskau - Das Berliner Start-up SumUp, das Kartenzahlungen per Smartphone ermöglicht, wagt sich nach Russland. „Es ist ein schnell wachsender Markt, an dem wir teilhaben wollen“, sagte Mitgründer Stefan Jeschonnek. In Russland gebe es sechs Millionen kleine Händler, und Kartenzahlungen seien inzwischen auf dem Vormarsch. Für den Markteintritt ging SumUp eine Partnerschaft mit der russischen Svyaznoy- Gruppe ein. Die Berliner Firma will mit Einsteck-Modulen für Smartphones und Tablets auch kleineren Geschäften und Dienstleistern das Annehmen von Kartenzahlungen ermöglichen. dpa

Der Schwung lässt nach in Berlin

Berlin - Die Berliner Wirtschaft befindet sich in stabiler Verfassung, der Geschäftsklimaindikator der IHK liegt mit 130 Punkten weiter auf hohem Niveau, teilte die Kammer am Mittwoch mit. Die geschäftliche Dynamik habe jedoch nachgelassen. In den kommenden Monaten rechneten die Unternehmen demnach mit gebremstem Wachstum, nicht aber mit Stagnation. Bereits im Herbst dürfte die Berliner Konjunktur dann wieder an Tempo zulegen. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht der IHK Berlin hervor, für den im März und April 505 Berliner Unternehmen befragt wurden. Tsp

Ramsauer will Maut-Milliarden

Leipzig - Mit einem neuen Gesetz will Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) verhindern, dass er aus seinem Haushalt Milliarden an die Lkw-Branche zurückzahlen muss. Dabei geht es um rund zwei Milliarden Euro Einnahmen aus der Lkw-Maut, die der Bund auf einer falschen Grundlage berechnet hatte. Einer entsprechenden Klage hatte im Herbst 2012 das Oberverwaltungsgericht Münster stattgegeben. Rund 6000 Anträge auf Maut-Rückerstattung waren daraufhin beim Bundesamt für Güterverkehr eingegangen. Ramsauer will nun die Maut-Höhe per Gesetz vom Bundestag statt wie bisher per Verordnung vom Ministerium festlegen lassen – auf diesem Wege sei eine „rückwirkende Heilung“ möglich, sagte er in Leipzig. brö

Stipendium für junge Unternehmer

Berlin - Die ESMT European School of Management and Technology und der Tagesspiegel vergeben erstmals das „Tagesspiegel Entrepreneur Scholarship“ für das berufsbegleitende Executive MBA- Programm der ESMT. Unternehmer, die ein eigenes Start-up gegründet oder einen Businessplan für ein Start-up entwickelt haben, können sich bis zum 2. September für das Stipendium im Wert von 40 000 Euro bewerben. Das Studium beginnt im Oktober und findet ausschließlich in englischer Sprache statt. Bewerber müssen neben den üblichen Unterlagen ein Motivationsschreiben einreichen, das erläutert, wie das Studium die Entwicklung die Unternehmens fördern soll. Der Executive MBA dauert 18 Monate und schließt mit dem Grad Master of Business Administration ab. Schwerpunkte sind „International Management“ und „Technology & Innovation“. Tsp

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