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IWF-Chefin muss zur Vernehmung



Paris - IWF-Chefin Christine Lagarde muss sich an diesem Donnerstag einer Vernehmung durch Ermittler des französischen Gerichtshofs der Republik stellen. Das bestätigte ein Justizsprecher am Mittwoch. Die 57-Jährige steht unter Verdacht, in ihrer Zeit als französische Wirtschaftsministerin (2007-2011) eine gigantische Entschädigungszahlung von Hunderten Millionen Euro an den früheren Adidas-Haupteigner Bernard Tapie ermöglicht zu haben. Weil das Geld aus der Staatskasse kam, wird ihr Beihilfe zur Veruntreuung öffentlicher Mittel vorgeworfen. Lagarde weist die Vorwürfe vehement zurück. dpa

Ungelernte erhalten Chance

Bonn - Der erwartete Mangel an Fachpersonal bietet jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss eine Chance auf Ausbildung. Rund 300 000 Betriebe in Deutschland sind bereit, solche junge Erwachsenen zwischen 20 und 30 Jahren aufzunehmen und ihnen eine nachträgliche berufliche Qualifizierung zu ermöglichen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Bereitschaft ist dem BIBB zufolge besonders hoch bei Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten. Hier würden rund 40 Prozent die Nachqualifizierung junger Erwachsener als Strategie nutzen, um Besetzungsproblemen entgegenzuwirken. dpa

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