NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Brüssel überprüfte Apple-Verträge



London - Die EU-Wettbewerbsbehörde untersucht einem Bericht der „Financial Times“ zufolge, ob der US-Elektronikkonzern Apple mithilfe restriktiver iPhone- Verträge mit Mobilfunkanbietern seine Konkurrenten ausbootet. Ein Fragebogen sei vergangene Woche an mehrere Mobilfunkanbieter in der EU gegangen, berichtet die Zeitung. Darin gehe es vor allem darum, ob Apple die Anbieter zwinge, bestimmte Mindestmengen abzunehmen und Klauseln verlange, wonach Apple keine schlechteren Bedingungen als seine Konkurrenten hinnehmen muss. Apple bestreitet die Vorwürfe.AFP

ÜBER AMAZON]Bilfinger sagt Partner Staat Adieu

Mannheim - Der Baukonzern Bilfinger will künftig kein Partner des Staates mehr sein. Das Unternehmen kündigte am Montag die Trennung vom Konzessionsgeschäft mit der öffentlichen Hand an. Die strategische Rolle dieses Geschäftsfelds sei rückläufig. Bilfinger will jetzt konkrete Gespräche mit potenziellen Interessenten aufnehmen. Im Konzessionsgeschäft realisiert Bilfinger als privater Partner der öffentlichen Hand auf Grundlage langfristiger Verträge Verkehrswege und Immobilien. Wichtige Märkte seien Australien, Nordamerika und Europa. Das Projektportfolio umfasse derzeit 16 Engagements, in denen Eigenkapital in Höhe von 254 Millionen Euro gebunden sei. Ausweislich des aktuellen Geschäftsberichts hatte der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) 2012 bei 41 Millionen Euro gelegen. dpa

Mehr Gas verbraucht

Berlin - Der strenge Winter wird viele Deutsche teuer zu stehen kommen. Weil mehr geheizt werden musste, stieg der Gasverbrauch hierzulande im ersten Quartal verglichen mit dem Vorjahr um 8,7 Prozent auf 345 Milliarden Kilowattstunden. Das teilte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Montag in Berlin mit. Zugleich sank der Stromverbrauch leicht um 2,4 Prozent auf 135 Milliarden Kilowattstunden. Gründe dafür seien die schwache Konjunktur, der fehlende Schalttag und der frühe Ostertermin im März statt im April. dpa

Li will Reformen vorantreiben

Berlin - China will sich weiter für ausländische Unternehmen öffnen und die Reformen im Land vorantreiben. Das kündigte der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang g in Berlin an. Li sagte deutschen Unternehmen eine bevorzugte Behandlung zu, wenn etwa der Dienstleistungssektor seines Landes künftig erweitert wird. Li betonte, Deutschland und China seien gegen Protektionismus im Handel. Auf den schwelenden Solarstreit mit der EU ging er aber nicht näher ein. Das Wirtschaftswachstum Chinas im ersten Quartal mit einem Plus von 7,7 Prozent nannte Li „immer noch angemessen“. Ziel sei, bis 2020 das Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu 2010 zu verdoppeln. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar