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Helios will versichern



Berlin - Der Klinikkonzern Helios drängt ins Versicherungsgeschäft. Die Helios-Kette, die zu Fresenius gehört, bietet demnächst mit dem Versicherer Debeka eine betriebliche Krankenzusatzversicherung an. Ein solches Modell gebe es bereits für die eigenen Mitarbeiter, sagte Helios-Chef Franceso De Meo am Mittwoch. Nun biete man die Zusatzversicherung allen Unternehmen an: Deren Beschäftigte könnten sich im Krankheitsfall in einer von bundesweit mehr als 50 Helios-Kliniken wie Privatversicherte behandeln lassen. Mit 43 000 Mitarbeitern versorgt der Konzern jedes Jahr insgesamt 2,9 Millionen Patienten und ist damit der größte private Krankenhausbetreiber des Landes.hah

Daily schließt 180 Filialen

Wien/Pucking - Noch vor seinem Start in Deutschland muss der Schlecker-Nachfolger Dayli in Österreich 180 Filialen wieder schließen. 560 Mitarbeiter werden arbeitslos, teilte der Investor Rudolf Haberleitner am Mittwoch mit. Es habe „massive negative und unrichtige Berichterstattung“ gegen Dayli gegeben. Dadurch seien dem Unternehmen ungeplante Verluste in zweistelliger Millionenhöhe entstanden. Der Investor hatte angekündigt, in Österreich und Deutschland rund 1300 ehemalige Schlecker-Filialen mit neuem Konzept wiederzubeleben. dpa

Brenntag erwägt Klage gegen Strafe

Mülheim/Ruhr - Der Chemiehändler Brenntag erwägt rechtliche Schritte gegen eine Kartellstrafe seiner französischen Tochter Brenntag SA. Die französische Kartellbehörde habe am Mittwoch die Strafe von insgesamt 48 Millionen Euro gegen die Brenntag-Tochter und ein anderes Unternehmen angekündigt. Das Unternehmen sei mit der rechtlichen Beurteilung und der Strafbemessung nicht einverstanden. dpa

Nasdaq büßt für Facebook-Pannen

Washington - Der pannenreiche Facebook-Börsengang hat ein Nachspiel: Die US-Börsenaufsicht SEC brummte dem verantwortlichen Börsenbetreiber Nasdaq eine Strafe von zehn Millionen Dollar auf. Es ist nach Angaben der Behörde die höchste Summe, die jemals ein Börsenbetreiber zahlen musste. Die Nasdaq-Systeme seien der Flut von Kauf- und Verkaufsaufträgen nicht gewachsen gewesen, erklärte die SEC. Die Pannen hatten wie ein Fluch auf der Facebook-Aktie gelastet. Aktuell kostet das Papier knapp 24 Dollar und ist damit weit vom einstigen Verkaufspreis von 38 Dollar entfernt. Facebook war am 18. Mai vergangenen Jahres an die Börse gegangen. dpa

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