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Widerstand gegen Mietpreisbremse

Berlin - Die Immobilienwirtschaft in Deutschland hat die Parteien aufgefordert, Pläne für eine Mietpreisbremse aufzugeben. Eine solche Regelung würde den gerade wiederbelebten Wohnungsbau abwürgen und zu steigenden Mieten führen, erklärte der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) am Mittwoch. Wohnungsunternehmen würden weniger in Neubauten investieren. Wie die SPD will auch die CDU eine Preisbremse bei Neuvermietungen in ihr Wahlprogramm aufnehmen. In einem Gutachten im Auftrag des ZIA kritisierte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft Köln die Positionen der Parteien zur Reduzierung der Wohnkostenbelastung als unbrauchbar. dpa

Steuergesetz im Bundesrat durch

Berlin - Der Dauerstreit über das Jahressteuergesetz 2013 ist beigelegt. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat einigte sich am Mittwochabend in Berlin nach Teilnehmerangaben auf einen Kompromiss. Mit der Einigung wird Tricksereien bei der Erbschaft- und Grunderwerbsteuer sowie bei Goldgeschäften ein Riegel vorgeschoben. In Kraft treten können auch Verbesserungen in der Altersvorsorge – allerdings weniger als von der Koalition gewollt. Auch die Umsatzsteuerbefreiung für Berufsbetreuer, Bühnenregisseure und -choreographen greift, ebenso die Steuerbefreiung der Geld- und Sachbezüge für den freiwilligen Wehr- und Reservistendienst und zivile Freiwilligendienste. Kürzere Aufbewahrungsfristen für das Finanzamt hingegen sind vom Tisch. dpa

Ausländer gesucht

Berlin - Das deutsche Handwerk fängt den Mangel an heimischen Lehrlingen mit Auszubildenden aus dem Ausland auf. Sie helfen dem Handwerk, viele der wegen zurückgehender Schulabgängerzahlen freien Lehrstellen zu besetzen, wie der Generalsekretär des Zentralverbandes des deutschen Handwerks, Holger Schwannecke, der Zeitschrift „Superillu“ sagte. Insbesondere bei ostdeutschen Handwerkskammern seien Projekte und Praktika zur Ausbildung ausländischer Jugendlicher in Zusammenarbeit mit deren Heimatländern gefragt. 2012 machten ausländische Lehrlinge 6,3 Prozent aller Azubis aus, der größte Teil mit 40,5 Prozent kam aus der Türkei. AFP

Bierabsatz sinkt und sinkt

Berlin - Es bleibt dabei: Die Bundesbürger trinken immer weniger Bier – und auch das Wetter vermiest den Brauern in Deutschland die Stimmung. Im ersten Quartal 2013 setzten die 1339 Braustätten 2,9 Prozent weniger Bier ab als noch in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Verantwortlich dafür sei auch der lange Winter und der durchwachsene Frühlingsanfang, sagte der Präsident des Deutschen Brauer-Bundes (DBB), Hans-Georg Eils, am Mittwoch auf der Jahresversammlung des Verbands in Berlin. dpa

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