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Bahn schafft neues Vorstandsressort



Berlin - Angesichts der Dauerprobleme beim Kauf neuer Züge sowie deren Zulassung schafft die Deutsche Bahn ein neues Vorstandsressort für Technik. Noch im Juni soll der Aufsichtsrat grünes Licht dafür geben, hieß es in der Konzernspitze. Damit werde Volker Kefer entlastet, der bislang sowohl für Technik- als auch Netz, Bahnhöfe und Energie zuständig ist. In sein Ressort fallen damit auch die großen Bauprojekte wie Stuttgart 21. Ein eigenes Vorstandsressort Technik hatte es unter dem früheren Bahnchef Hartmut Mehdorn bereits gegeben. rtr

Club of Rome warnt

Berlin - Die moderne Zivilisation ist abhängig von Öl, seltenen Erden und Phosphat. Doch diese Rohstoffe kann sie sich nach Einschätzung des Forscherverbunds Club of Rome bald nicht mehr leisten. In ihrem am Donnerstag präsentierten Bericht „Der geplünderte Planet“ warnen die Forscher vor einer Verknappung von Ressourcen und dem Zusammenbruch des Ökosystems. Schon lange bevor der Welt die Rohstoffe ausgingen, werde sie sich die Ausplünderung nicht mehr leisten können, sagte der italienische Autor und Chemiker Ugo Bardi. dpa

Die Bundesliga ist spitze

Frankfurt am Main - Die deutsche Bundesliga ist die profitabelste Fußball-Liga in Europa. Das ist das Ergebnis einer Studie der Beratungsfirma Deloitte. Demnach stehe die Erste Bundesliga mit einem Umsatz von 1,9 Milliarden Euro in der Saison 2011/12 zwar nur an zweiter Stelle hinter der englischen Premier League mit 2,9 Milliarden Euro. Beim operativen Gewinn liege die Bundesliga aber mit 190 Millionen Euro vor der Premier League mit 121 Millionen Euro. Grund seien vor allem die relativ niedrigen Ausgaben für Spieler und Trainer in Deutschland. rtr

Weniger Aufträge für die Industrie

Berlin - Der Auftragseingang deutscher Industriefirmen ist unerwartet stark zurückgegangen. Die Bestellungen sanken von März auf April um 2,3 Prozent, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. Bankvolkswirte hatten nur mit einem Minus um ein Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich sank der Auftragsbestand im April leicht um 0,4 Prozent. Im März waren die Auftragseingänge um 2,3 Prozent gestiegen, im Februar um 2,2 Prozent. Als Grund für den Rückschlag nannte das Wirtschaftsministerium eine schwache Entwicklung bei den Großaufträgen. dpa

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