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Deutsche Exporte steigen stark

Berlin - Die deutschen Exporte sind im April wegen anziehender Nachfrage in Übersee so stark gestiegen wie seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr. Das Plus betrug 1,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit. Die Unternehmen verkauften Waren im Wert von 94,5 Milliarden Euro ins Ausland, 8,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Besonders gut liefen die Geschäfte in China, den USA und anderen Ländern außerhalb der Europäischen Union: Die Ausfuhren legten dort um 13,6 Prozent zu, die in die EU-Länder dagegen nur um 4,7 Prozent. rtr

Bundesbank senkt Prognosen

Frankfurt am Main - Die Bundesbank beurteilt die Aussichten für die deutsche Wirtschaft ungünstiger als noch vor einem halben Jahr. Für 2013 senkte sie ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum um 0,1 Punkte auf nunmehr 0,3 Prozent, wie die Notenbank am Freitag mitteilte. Für 2014 erwartet sie ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um 1,5 Prozent, das sind 0,4 Prozentpunkte weniger als bei der letzten Prognose im Dezember. Die Inflationsrate werde mit weniger als zwei Prozent moderat bleiben. dpa

US-Arbeitslosigkeit nimmt etwas zu

Washington - In den USA ist die Arbeitslosenquote im Mai überraschend gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat legte sie um 0,1 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent zu, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Ökonomen hatten erwartet, dass die Quote auf 7,5 Prozent verharrt, dem tiefsten Stand seit Ende 2008. Andererseits schuf die US-Wirtschaft im Mai mehr neue Arbeitsplätze als erwartet. Die Beschäftigtenzahl außerhalb der Landwirtschaft stieg zum Vormonat um 175 000 Stellen. Bankvolkswirte hatten mit einem Zuwachs um 163 000 Stellen gerechnet. Allerdings wurde zugleich der Zuwachs in den beiden Vormonaten März und April um insgesamt 12 000 Stellen nach unten korrigiert. dpa

Spaniens Industrieproduktion wächst

Madrid - Erstmals seit Oktober 2012 hat die Industrieproduktion in Spanien wieder zugelegt – und zwar um 7,3 Prozent im Jahresvergleich. Es war zugleich der stärkste Zuwachs in fünf Jahren, wie die nationale Statistikbehörde am Freitag in Madrid mitteilte. Am besten schnitten die Bereiche der kurzlebigen Gebrauchs- und der Investitionsgüter ab. dpa

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