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Google will Tarifvergleiche anbieten



Frankfurt am Main - Google will Nutzern in Deutschland künftig auch Tarifvergleiche ermöglichen. Zunächst sollen Verbraucher über den Dienst Google Compare die Tarife für Autoversicherungen vergleichen können, wie am Montag eine mit den Vorgängen vertraute Person aus Kreisen der deutschen Versicherungswirtschaft sagte. Google Deutschland wollte die Angaben nicht bestätigen. Die deutsche Tochter des US-Konzerns Google befinde sich derzeit mit zahlreichen Kfz-Versicherern in Verhandlungen, die ihre Policen über das geplante Portal verkaufen wollen, wie die mit den Vorgängen vertraute Person sagte. AFP

Berlin besser als der Durchschnitt

Berlin - Der Anteil der Unternehmen, die neue Produkte oder neue Verfahren eingeführt haben, lag in Berlin im Jahr 2011 mit 57 Prozent um sieben Prozent über dem Vergleichswert für Deutschland. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen liegen bei der Innovationsleistung in Berlin ganz vorn. Das geht aus dem am Montag veröffentlichten „Innovationsbericht Berlin 2013“ hervor, der von der TU Berlin und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erstellt wurde. Die Ergebnisse beruhen auf den Angaben von 1727 Berliner Unternehmen. Tsp

France-Télécom-Chef in Gewahrsam Paris - Der Chef des Telekommunikationsunternehmens France TélécomOrange, Stéphane Richard, ist am Montag in einer Affäre um Veruntreuung öffentlicher Mittel in Polizeigewahrsam genommen worden. Richard hatte 2008 als Büroleiter der damaligen französischen Wirtschaftsministerin und heutigen IWF-Chefin Christine Lagarde an einem umstrittenen Schlichtungsverfahren mitgewirkt. Nach Einschätzung des Unternehmens Orange handelt es sich um eine übliche Maßnahme in einem komplexen Fall. Richard bleibe an der Spitze des Unternehmens. Hintergrund der Affäre ist eine aus der Staatskasse finanzierte Entschädigung von 403 Millionen Euro an den Geschäftsmann Bernard Tapie. Lagarde war nach einer zweitägigen Vernehmung im Mai als „verdächtige Zeugin“ eingestuft worden. dpa

Acht Millionen arbeiten für wenig

Düsseldorf - Bei der Größe des Niedriglohnsektors liegt Deutschland in der Europäischen Union im oberen Drittel auf Platz sieben. In der Bundesrepublik beziehen demnach 22,2 Prozent der Arbeitnehmer einen geringeren Stundenlohn als 9,15 Euro, wie die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung am Montag mitteilte. Das sind rund acht Millionen Arbeitnehmer. Der EU-Schnitt liegt bei 17,0 Prozent. Am schlechtesten schnitt Lettland (27,8 Prozent) ab, am besten Schweden (2,5). dpa

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