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Audi eröffnet Werk in Ungarn



Györ - Der deutsche Autobauer Audi hat am Mittwoch in seinem Werk in Ungarn die Produktion der neuen A3 Limousine gestartet. Zugleich weihten die Ingolstädter an ihrem Standort in Györ ein neues Werk ein, in dessen Errichtung sie rund 900 Millionen Euro investiert haben. Die neue Produktionsstätte für die A3 Limousine beschäftigt 2100 Mitarbeiter. Erstmals wird ein Audi-Modell komplett in Ungarn gefertigt. Künftig sollen in Györ 125 000 Fahrzeuge pro Jahr vom Band rollen, fast vier Mal so viel wie im Vorjahr. In Györ stellt Audi außerdem alle Motoren her, die weltweit in die Fahrzeuge dieser Marke eingebaut werden. dpaAUDI GYÖR]

Rohstoffkonzerne müssen offenlegen Straßburg/Brüssel - Die EU schiebt dubiosen Rohstoffgeschäften in Afrika und Asien einen Riegel vor. Europäische Firmen, die Öl, Gas, Edelmetalle und Holz abbauen, müssen künftig ihre Zahlungen an Regierungen veröffentlichen. Dazu gehören Steuern, Lizenzgebühren oder Gebühren für Genehmigungsverfahren. Diese Regeln hat das Europaparlament am Mittwoch gebilligt. Die Vorgaben treten nach der Zustimmung des Ministerrats in Kraft, die als Formalie gilt. Die EU-Staaten haben zwei Jahre Zeit, die Regeln in nationales Recht umzusetzen. dpa

Salmonellen in grober Teewurst

Berlin - Der Wurstfabrikant Rügenwalder Mühle warnt nach dem Nachweis von Salmonellen vor dem Verzehr seiner groben Teewurst. Betroffen seien 125-Gramm-Becher mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19. Juni 2013 und der Chargennummer GR320501, teilte die Internetseite Lebensmittelwarnung.de am Mittwoch mit. Das Unternehmen habe bereits veranlasst, dass die betroffene Ware aus dem Handel gezogen werde. AFP

Betriebsratswahl bei VW unwirksam
Erfurt - Eine Betriebsratswahl am Volkswagen-Standort in Hannover muss wiederholt werden. Der zehnte Senat des Bundesarbeitsgerichts in Erfurt erklärte die Wahl vor rund drei Jahren am Mittwoch für unwirksam. Die bisherigen Beschlüsse und Vereinbarungen mit der Werksleitung behielten aber ihre Gültigkeit, sagte Gerichtssprecherin Inken Gallner. Es soll zwischen der Zahl der abgegebenen Wahlumschläge und der Stimmen laut Wählerliste eine Differenz von mehr als 100 Stimmen gegeben haben, argumentieren die Kläger. dpa

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