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Bundesbank erwartet weniger



Frankfurt am Main - Nach einer Aufholjagd im zweiten Quartal erwartet die Bundesbank für den Sommer nur ein gebremstes Wirtschaftswachstum. Mit etwas schwächeren Auftragseingängen im April und kurzfristig schwächelnden Exportaussichten wurden die Produktionserwartungen für die kommenden Monate zurückgenommen, heißt es in dem am Montag in Frankfurt veröffentlichten Monatsbericht. Im Frühling war insbesondere die Bauindustrie stark in Schwung gekommen, um Ausfälle aus dem ersten Quartal aufzuholen. Auch der Außenhandel belebte sich sowohl bei den Exporten als auch bei den Einfuhren. Das Wachstum im zweiten Quartal dürfe daher recht kräftig ausfallen. dpa

34 000 Lehrstellen sind noch frei

Berlin - Kurz vor Beginn des Ausbildungsjahres sind in Industrie und Handel noch 34 000 Ausbildungsplätze unbesetzt. In der gemeinsamen Lehrstellenbörse der Industrie- und Handelskammern würden mehr als 20 000 Ausbildungsplätze für das kommende sowie 14 000 Plätze für das darauffolgende Ausbildungsjahr angeboten, erklärte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, am Montag. AFP

Deutschland zählt 250 000 Minijober Braunschweig - Zehn Jahre nach der Einführung der Minijobs wurde die 250 000. Anmeldung in einem Privathaushalt bekannt gegeben. Obwohl geschätzt vier Millionen Deutsche schwarz bei einem privaten Arbeitgeber arbeiten, ist die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) mit der Zahl der Anmeldungen zufrieden. Vor allem Putzhilfen und vermehrt Pfleger für Angehörige werden demnach in Privathaushalten beschäftigt. dpa

Siemens wickelt Solarsparte ab

München - Siemens ist mit den Verkaufsplänen für sein Solargeschäft gescheitert. Die Sparte werde ab sofort abgewickelt, bestätigte ein Konzernsprecher einen Bericht des „Handelsblatts“. Bis Frühjahr kommenden Jahres soll das verlustreiche Segment restlos geschlossen sein. Ein siebenmonatiger Verkaufsprozess sei letztlich ohne Erfolg geblieben, obwohl es Gespräche mit mehreren Interessenten gegeben habe. Betroffen sind 280 Mitarbeiter, die meisten davon in Israel. Das Geschäft mit Fotovoltaik-Wechselrichtern stampft Siemens bereits seit Mai ein. rtr/kph

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