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Konjunktur kommt in Schwung



Frankfurt am Main - Die deutsche Wirtschaft nimmt nach schwachem Jahresstart allmählich wieder Fahrt auf. Die Elektroindustrie exportierte im April erstmals seit Monaten wieder mehr als im Vorjahr, teilte der Branchenverband ZVEI mit. Positive Signale gab es zuletzt auch von der Industrieproduktion, dem Maschinenbau und der Exportwirtschaft insgesamt. Für die deutschen Autobauer bleibt die Lage allerdings schwierig. Die Exporte der Elektroindustrie übertrafen im April mit 12,7 Milliarden Euro das Vorjahresniveau um fünf Prozent. Erstmals seit Februar 2012 stiegen auch die Ausfuhren in die krisengeschüttelte Euro-Zone. Bei den deutschen Maschinenbauern gingen im April ebenfalls mehr Aufträge aus dem Ausland ein, selbst aus der Euro-Zone waren es mehr. dpa

Flugzeugbauer prekär beschäftigt

Frankfurt am Main – Trotz guter Auftragslage setzen die Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie verstärkt auf prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Zu diesem Ergebnis kommt die Betriebsrätebefragung 2013 der IG Metall. In den allermeisten Betrieben liegt der Auslastungsgrad demnach bei 100 Prozent und mehr. Dennoch zeichnet sich ein Trend zur Zunahme von prekärer Beschäftigung ab. 88 Prozent der Betriebe setzen Leiharbeit ein, die Leiharbeitsquote ist mit durchschnittlich 14 Prozent deutlich höher als in der Gesamtwirtschaft mit drei Prozent (in 2012). Immerhin wurden in den vergangenen zwölf Monaten rund 2000 Leiharbeitnehmer in feste Verhältnisse übernommen. dpa

Alkohol ist günstig in Deutschland

Brüssel -Alkohol ist in Deutschland deutlich günstiger als in den meisten Ländern der EU. 2012 lag das Preisniveau für alkoholische Getränke hierzulande bei 82 Prozent des EU-Schnitts, wie das europäische Statistikamt Eurostat berichtete. Nur in drei EU-Ländern waren Bier, Wein und Schnaps noch billiger: In Bulgarien (67 Prozent des EU-Durchschnitts), Rumänien (75 Prozent) und Ungarn (79 Prozent). Besonders tief müssen die Menschen in Finnland in die Tasche greifen, wo Alkohol mehr als doppelt so teuer ist wie in Deutschland (175 Prozent des EU-Schnitts). Bei Nahrungsmitteln und alkoholfreien Getränken lag das Preisniveau in Deutschland 2012 aber sechs Prozent über dem Durchschnitt der 27 EU- Länder, auch weil osteuropäische Länder den Schnitt nach unten ziehen. dpa

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