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Umfrage: Technische Berufe sind

bei Jugendlichen unbeliebt

Die meisten Jugendlichen wollen später keinen technischen Beruf ergreifen. Das geht aus einer repräsentativen Forsa-Umfrage hervor. Demnach sagten 57 Prozent der befragten Schüler, dass sie sich in diesem Bereich keine berufliche Zukunft vorstellen können. Ein anderes Bild zeigt sich, wenn die Jugendlichen den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht an ihrer Schule bewerten sollen: Denn hiervon sind viele angetan. 44 Prozent der Kinder bewerteten ihn mit der Note „gut“, sieben Prozent finden die Schulstunden in Mathe oder Informatik sogar „sehr gut“. 34 Prozent vergaben ein „befriedigend“. Mit einer Vier oder schlechter würde nur etwa jeder Achte den Unterricht bewerten. dpa

Fertigungsmechaniker: Neue Ausbildungsordnung ab August

Die Ausbildungsordnung für Fertigungsmechaniker ändert sich zum 1. August. Das teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Azubis beschäftigen sich nun stärker als bisher verpflichtend mit der Qualitätssicherung. Außerdem legen die Jugendlichen einen Teil der Abschlussprüfung nun bereits vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres ab. Bisher gab es nur eine große Abschlussprüfung am Ende der Lehre. Fertigungsmechaniker arbeiten etwa bei Autoherstellern, Maschinenbauern oder Medizintechnikherstellern. dpa

Ausbildung: Neue Fachrichtung für zum Werkstoffprüfer

Die Ausbildungsordnung für Werkstoffprüfer ändert sich zum 1. August. In Zukunft können Jugendliche zwischen vier statt bisher drei Fachrichtungen wählen. Neu ist eine mögliche Spezialisierung in Kunststofftechnik. Weiter stehen die Fachrichtungen Metall-, System- und Wärmebehandlungstechnik zur Auswahl. Das teilt die Bundesagentur für Arbeit mit. Neu ist auch, dass sich die Abschlussprüfung in Zukunft in zwei Teile gliedert – bereits im Laufe der Lehre erwerben Azubis eine Vornote, die in die Abschlussnote mit eingeht. Das war bisher nicht der Fall. dpa

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