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Teamarbeit: Sieben Mitarbeiter sind genug

Damit ein Team gut funktioniert, ist die richtige Größe entscheidend: Studien zufolge sind etwa sieben Mitarbeiter eine gute Zahl. Darauf weist Prof. Rolf van Dick hin, Sozialpsychologe der Goethe-Universität Frankfurt. Ebenfalls wichtig ist eine Belohnung, die den Teamerfolg berücksichtigt. Nichts sei fataler, als Teamarbeit einzuführen, aber dann nur den Einzelnen für seine individuelle Leistung zu vergüten, erklärt van Dick in der Zeitschrift „Human Resources“. Das schaffe Unzufriedenheit und Misstrauen. Als dritte Regel gilt: Teams müssen sich regelmäßig Auszeiten nehmen, um über ihre Arbeit zu reflektieren. Dabei reichen einige Stunden im Jahr, die außerhalb des Unternehmens verbracht werden. Gerade für eingespielte Teams ist es wichtig, zu überlegen, ob sie noch das Richtige tun und ob sie es nicht noch besser machen könnten.dpa

Gutes Image: Alleinerziehende gelten als Organisationstalente

Gut organisiert und belastbar – diese Eigenschaften bescheinigen viele Personaler alleinerziehenden Beschäftigten. Das zeigt eine Umfrage des Bundesverbands der Personalmanager, über welche die Zeitschrift „Human Resources Manager“ berichtet. So sind 84 Prozent der Meinung, dass Alleinerziehende im Vergleich zu anderen Beschäftigten über größeres Organisationstalent verfügen. Rund jeder Zweite hält sie für besonders belastbar. Gleichzeitig stehen Personaler Alleinerziehenden aber auch kritisch gegenüber. Die Mehrheit (85 Prozent) ist der Ansicht, dass sie im Vergleich zu anderen Beschäftigten weniger flexibel sind. 48 Prozent sind der Auffassung, dass sie häufiger bei der Arbeit fehlen als andere Beschäftigte. Für die Studie wurden 1392 Personaler befragt. dpa

Studenten: Sicherheit statt Selbstständigkeit

Intellektuell herausfordernd oder ein hohes Maß an Selbstständigkeit: Für viele Studenten haben diese Aspekte bei der Jobwahl keine Priorität. Für 46 Prozent ist es das oberste Berufsziel, einen sicheren Arbeitsplatz zu bekommen. Das zeigt eine repräsentative Studierenden-Umfrage des Marktforschungsinstituts Universum Communications. Die Bedeutung der Jobsicherheit nimmt dabei kontinuierlich zu. So sagten 2008 bei der gleichen Umfrage erst 37 Prozent der Studenten, dass ein sicherer Arbeitsplatz ihnen besonders wichtig ist; 2009 waren es 39 Prozent. Noch wichtiger als ein sicherer Arbeitsplatz ist Studierenden allerdings eine gute Work-Life-Balance. Sie ist jedem Zweiten besonders wichtig. Für die Umfrage wurden zwischen November 2012 und März 2013 rund 22 700 Studierende befragt. dpa

Fachkräftemangel: Dachdeckerhandwerk sucht Azubis

Viele Dachdeckerbetriebe suchen händeringend nach Nachwuchs. So klagen bereits rund drei von vier Betrieben über Fachkräftemangel, wie eine repräsentative Umfrage unter Dachdeckerbetrieben des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) aus 2012 zeigt. Wer sich für die dreijährige Ausbildung interessiert, muss schwindelfrei sein und körperlich hart arbeiten können. Dachdecker stehen bei jedem Wetter auf dem Bau und errichten beispielsweise Dachstühle, kümmern sich um die Wärmedämmung oder montieren Solaranlagen. Angehende Fachkräfte brauchen außerdem ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und müssen rechnen können. dpa

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