NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Paris verkauft Flughafenanteile

Paris - Frankreich trennt sich von Anteilen an dem Pariser Flughafenbetreiber ADP. Zusammen mit dem Staatsfonds FSI würden 9,5 Prozent der gemeinsamen Beteiligung an dem Unternehmen für 738 Millionen Euro verkauft, teilte das Finanzministerium am Sonntag mit. Die Anteile an dem Betreiber der Hauptstadtflughäfen Orly und Charles de Gaulle bleiben auch nach dem Geschäft in französischer Hand: Den Angaben zufolge gehen 4,8 Prozent an Credit Agricoles Assurances und 4,7 Prozent an den Baukonzern Vinci. Der Staat und der FSI halten bisher 60,1 Prozent an Aeoroports de Paris (ADP). rtr

Niebel will Rohstoffe aus Afghanistan Berlin - Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) strebt eine Partnerschaft mit Afghanistan bei Rohstoffen an. So gebe es in dem Land zum Beispiel Lithium und Seltene Erden, die für einen Industriestandort wie Deutschland relevant seien, sagte Niebel der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Seltene Erden sind für

die Technologiebranche wichtig, sie werden für den Bau von Smartphones und Hybridautos benötigt. Niebel kündigte zudem eine internationale Rohstoffkonferenz an, die sein Ministerium nach der Verabschiedung eines Rohstoffgesetzes durch das afghanische Parlament ausrichten wolle. dpa

Verdi droht Karstadt

Essen - Im festgefahrenen Tarifkonflikt beim 20 000 Mitarbeiter zählenden Warenhauskonzern Karstadt droht die Gewerkschaft Verdi mit einer härteren Gangart. „Wenn es in Tarifverhandlungen keine Einigung gibt, steht am Ende der Arbeitskampf. Auch bei Karstadt werden wir darüber beraten, ob wir den Druck erhöhen müssen“, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger Focus Online. Mit Warnstreiks hätten Karstadt-Beschäftigte gezeigt, dass sie bereit seien, für ihren Tarifvertrag zu kämpfen. Karstadt will mit einer zweijährigen „Tarifpause“ drohende Mehrbelastungen in Millionenhöhe abwenden. dpa

RWE: Tauziehen mit Gazprom

Essen/Moskau - Nach dem Tauziehen mit der russischen Gazprom um eine Anpassung langfristiger Gaslieferverträge will der Energieriese RWE in dieser Woche über die finanziellen Auswirkungen informieren. Das kündigte ein RWE-Sprecher am Sonntag an. Der „Spiegel“ berichtet mit Hinweis auf eine Einschätzung russischer Manager, Gazprom müsse mehr als eine Milliarde Euro an RWE zahlen. Diese Zahl wollte der RWE-Sprecher nicht kommentieren. dpa

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