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Deutsche Bank droht Geldbuße

Brüssel - Der Deutschen Bank und weiteren internationalen Investmentbanken drohen Geldbußen wegen verbotener Absprachen bei Börsenwetten. Die EU-Kommission hat in dem laufenden Kartellverfahren Briefe mit den Vorwürfen an die Banken geschickt, teilte die Behörde am Montag in Brüssel mit. Am Ende des Verfahrens könnten Strafen von bis zu zehn Prozent eines Jahresumsatzes stehen. Zu den betroffenen Kreditinstituten gehören unter anderem JP Morgan, Barclays und Goldman Sachs. Die EU-Behörde vermutet Absprachen der Banken bei Kreditausfallversicherungen (Credit Default Swaps/CDS). dpa

Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau

Luxemburg - Die Arbeitslosigkeit in den 17 Euro-Ländern bleibt auf Rekordniveau. Im Mai waren 19,2 Millionen Männer und Frauen ohne Beschäftigung. Das waren 67 000 mehr als im Vormonat, meldete die europäische Statistikbehörde Eurostat am Montag. Die Quote stieg im Vergleich zum April von 12,0 auf 12,1 Prozent. Die Statistiker revidierten die Zahlen der Vormonate. Die Wirtschaftskrise treibt die Arbeitslosenquote schon seit längerem in die Höhe. Besonders betroffen sind die südeuropäischen Krisenländer Griechenland, Spanien und Portugal. dpa

Bericht über Spekulation der WestLB

Düsseldorf - Die vor einem Jahr abgewickelte Westdeutsche Landesbank (WestLB) hat laut einem Pressebericht mehr als sechs Milliarden Dollar in Übersee-Steueroasen verspekuliert. Diese Angabe ist in einem Bericht des „Handelsblatts“ enthalten, der sich auf eine Antwort von NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) auf eine kleine Anfrage der FDP beruft. Laut der Antwort kamen zum Stichtag 31. März 2008 gut ein Viertel der toxischen Wertpapiere der WestLB, die auf die Zweckgesellschaft Phoenix übertragen wurden, von Aktivitäten auf den Cayman-Inseln und 1,3 Prozent von Niederlassungen auf Jersey. Phoenix ist eine Zweckgesellschaft, in die die WestLB ihre nicht mehr handelbaren Wertpapiere ausgliederte. AFP

Chefs müssen besser werden

Berlin - Anerkennung, Respekt und Motivation für die Mitarbeiter fällt vielen deutschen Führungskräften noch schwer. Nach einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft erfahren nur 69 Prozent der Beschäftigten zumindest manchmal Unterstützung durch ihren Chef. Im EU-Durchschnitt sind es 81 Prozent, sagte IW-Direktor Michael Hüther am Montag. Die Arbeitszufriedenheit sei für viele Beschäftigte entscheidender als die Bezahlung. Das Institut wertete unter anderem Daten der EU-Organisation Eurofund mit 2000 Befragten in Deutschland aus. dpa

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