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Germanwings droht Streik

Berlin/Köln - Unmittelbar nach ihrem Neustart droht der Lufthansa-Tochter Germanwings ein Streik ihres Kabinenpersonals. Bei der bis Freitag laufenden Urabstimmung sei die erforderliche Zustimmung für einen Arbeitskampf erreicht, sagte der Chef der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies. Auch die erforderliche Beteiligung von 70 Prozent der betroffenen Gewerkschaftsmitglieder sei erreicht. Die Gewerkschaft will am Samstag über ihr weiteres Vorgehen informieren, sagte Baublies. Zuvor sind am Donnerstag und Freitag in Bad Honnef bei Bonn zweitägige Tarifverhandlungen mit der Germanwings angesetzt. Sollte dort nicht ein weit verbessertes Angebot auf den Tisch kommen, müsse voraussichtlich das Scheitern der Verhandlung erklärt werden. Erste Streikmaßnahmen werde es dann am Montag kommender Woche geben, sagte Baublies. dpa

Bahn gewinnt Ausschreibung in Polen

Berlin - Die Deutsche Bahn betreibt künftig noch mehr Nahverkehrszüge in Polen. Die Auslandstochter DB Arriva gewann eine Ausschreibung in der nordpolnischen Region Kujawien-Pommern (Kujawsko-Pomorskie), wie der Konzern mitteilte. Auf den vier elektrifizierten Linien sollen demnach zwölf Triebzüge fahren, die Bahn übernimmt den Betrieb ab 15. Dezember dieses Jahres. DB Arriva betreibt laut Bahn schon seit 2007 Regionalzüge in Kujawien-Pommern. AFP



Winklevoss-Zwillinge planen Fonds

Berlin - Die Winklevoss-Zwillinge wollen einen Fonds zur Investition in die Digitalwährung Bitcoins eröffnen. Das geht aus Unterlagen hervor, die Tyler und Cameron Winklevoss bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichten. Die Zwillinge sind vor allem für ihren jahrelangen Rechtsstreit mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg bekannt. Der Bitcoin-Kurs ergibt sich aus Angebot und Nachfrage in Tauschbörsen und liegt derzeit bei durchschnittlich 90 Dollar. Der neue Fonds soll potenziellen Geldgebern einen einfachen Weg geben, in Bitcoins zu investieren, heißt es in den Unterlagen. Der Trust biete eine Millionen Anteile an. dpa

Durchsuchungen bei Apple

Paris - Die französische Wettbewerbsbehörde hat im Zuge von Ermittlungen Räumlichkeiten des Frankreich-Ablegers von Apple durchsucht. Das sagte ein Behördensprecher am Dienstag, ohne genauere Angaben zu machen. Die Ermittlungen würden noch Monate in Anspruch nehmen, solange werde es keine Angaben etwa zum Grund der Durchsuchungen geben. Apple wollte die Durchsuchungen auf Anfrage nicht kommentieren. Laut dem Wirtschaftsblatt „Les Echos“ geht es um die Beziehungen des Technologie-Konzerns zu seinen Händlern. AFP

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