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H&M will Fair-Trade-Label für Kleidung



Hamburg - Der Chef der schwedischen Textilkette Hennes&Mauritz (H&M), Karl-Johan Persson, strebt ein Gütezeichen für fair produzierte Mode an. „Mir schwebt ein weltweit gültiges Siegel für die Branche vor, ähnlich wie das Fair-Trade-Siegel beim Kaffee“, sagte Persson dem „Spiegel“. Nur wer sich an definierte Standards bei Löhnen, Umwelt und sozialen Aspekten halte, solle es an seine Kleidungsstücke hängen dürfen. Dann könnten die Kunden entscheiden, wo und was sie kaufen, sagte Persson. Wachstum und Profitstreben sowie Nachhaltigkeit stünden nicht im Widerspruch, betonte der Konzernchef. H&M habe das Ziel, komplett faire Mode herzustellen. Persson nannte das Brandschutzabkommen in Bangladesch, das Recycling gebrauchter Kleidung und das Ziel, bis 2015 CO2-neutral zu produzieren. AFP

IWF befürchtet geringeres Wachstum

Paris - Wegen der Lage in den Schwellenländern könnte der Internationale Währungsfonds seine Prognose für das globale Wirtschaftswachstum senken. Bislang sei man von 3,3 Prozent für dieses Jahr ausgegangen, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Sonntag auf einer Wirtschaftskonferenz in Aix-en-Provence. „Ich fürchte, dass wir leicht darunter liegen könnten.“ Lagarde verwies auf die Lage in Schwellenländern und ausdrücklich nicht auf die in den ärmeren Entwicklungsländern. Zahlen nannte sie nicht, weil der IWF die Daten in dieser Woche veröffentlichen will. rtr

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