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Arbeitskosten der Industrie steigen



Berlin - Die Arbeitskosten der deutschen Industrieunternehmen sind im vergangenen Jahr gestiegen. Wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am Donnerstag mitteilte, zahlten die Unternehmen 2012 durchschnittlich 58 560 Euro pro Arbeitnehmer, 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Als Grund nannte das IW höhere Lohnabschlüsse. Die würden auch in diesem Jahr trotz sinkender Beitragssätze zur Rentenversicherung die Arbeitskosten nach oben treiben. spi

Getreideproduktion auf Rekordstand

Rom - Die Weltgetreideproduktion wird in diesem Jahr den neuen Rekordstand von 2,48 Milliarden Tonnen erreichen und damit um sieben Prozent über dem Vorjahr liegen. Diese Schätzung der in Rom ansässigen UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) bringt vollere Lager und die Aussicht auf eine stabilere Marktlage mit sich. In einer Mitteilung vom Donnerstag weist die FAO gleichzeitig auf die unsichere Versorgungslage in den Konfliktländern wie Syrien, Ägypten, Nordkorea und mehreren afrikanischen Staaten hin. dpa

Letztes Bußgeld für Schienenkartell

Bonn - Das Bundeskartellamt hat seine Ermittlungen wegen verbotener Preisabsprachen bei Schienenlieferungen an die Deutsche Bahn mit einer Millionenbuße gegen die Moravia Steel Deutschland GmbH abgeschlossen. Gegen die Tochter des tschechischen Stahlherstellers Moravia Steel sei ein Bußgeld von zehn Millionen Euro verhängt worden, teilte das Kartellamt am Donnerstag in Bonn mit. Im vergangenen Jahr hatte die Behörde bereits Bußgelder gegen Thyssen Krupp, Voestalpine und die zum Vossloh Konzern gehörende Stahlberg Roensch verhängt. Bei der insgesamt in dem Verfahren verhängten Buße von 134,5 Millionen Euro handele es sich um eine der höchsten jemals verhängten Gesamtsummen, sagte Kartellamtssprecher Kay Weidner. dpa

Neue Kennzeichen für Kosmetik

Brüssel - Neue EU-Vorschriften für Kosmetik- und Körperpflegemittel sehen eine Kennzeichnungspflicht für Nanoteilchen vor. Zukünftig muss die EU-Kommission die Verwendung von Nanopartikeln genehmigen, wenn sie in Farb- und Konservierungsstoffen oder zum Filtern schädlicher UV-Strahlen eingesetzt werden. Die Forschung ist sich über die Wirkung von Nanopartikeln auf die menschliche Gesundheit noch unklar. Die Umweltorganisation BUND warnt vor Risiken.dpa

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