NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Tödlicher Stromschlag durch iPhone?

Peking - Angeblich hat eine junge Frau in Westchina beim Benutzen ihres iPhones einen tödlichen Stromschlag erlitten. Hersteller Apple will die Vorwürfe untersuchen. „Wir sind sehr traurig, von dem tragischen Vorfall erfahren zu haben und bekunden unser Beileid“, teilte das Unternehmen am Montag mit. Nach einem Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua hatte die 23-Jährige telefoniert, während ihr Handy aufgeladen wurde. Die Polizei in der westchinesischen Provinz Xinjiang bestätigte Xinhua zwar, dass die junge Frau an einem elektrischen Schlag gestorben sei. Allerdings sei nicht klar, ob das Smartphone etwas damit zu tun hatte. dpa

Bangladesch hilft Arbeitern

Dhaka - Bangladesch hat als Konsequenz aus dem Einsturz eines Fabrikgebäudes die Rechte von Arbeitern gestärkt. Das am Montag verabschiedete Gesetz sieht unter anderem vor, Gewerkschaften gründen zu dürfen. Zudem wird ein Fonds gegründet, um die Lebensumstände von Arbeitern zu verbessern. Firmen müssen künftig fünf Prozent ihrer Gewinne verwenden, um Sozialleistungen für ihre Angestellten zu bezahlen. Beim Einsturz eines Fabrikgebäudes waren im April 1132 Textilarbeiter umgekommen. Dies hatte eine Debatte über die Arbeitsbedingungen ausgelöst. Die Textilindustrie des Landes beschäftigt vier Millionen Menschen.rtr

Fitch stuft EFSF herab

London - Die Ratingagentur Fitch hat dem europäischen Rettungsfonds EFSF die Topbonität aberkannt. Die Note sinke von bisher „AAA“ auf „AA+“, teilte Fitch mit. Die Herabstufung kommt wenig überraschend, da Fitch am Freitag Frankreich die Bestnote aberkannt hatte. Hinter dem Krisenfonds stünden die unwiderrufbaren und bedingungslosen Garantien der Euro-Staaten, von denen Frankreich ein besonders hohes Gewicht habe, schreibt Fitch. Seit dem 1. Juli ist der EFSF jedoch nicht mehr für für Finanzierung von neuen Programmen zuständig. Den neuen Rettungsfonds ESM hat Fitch bei „AAA“ belassen. dpa

EU wartet mit EEG-Prüfung

Brüssel - Die EU-Kommission will diese Woche noch nicht über weitere Schritte bei der Prüfung des deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) entscheiden. Das sagte der Sprecher von EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. Er bestätigte zugleich, dass die Brüsseler Behörde derzeit überprüfe, ob die Befreiung von der Ökostrom-Umlage für energieintensive Firmen überhaupt ein Fall von staatlicher Beihilfe ist. Solche Zuschüsse bedürfen der Genehmigung aus Brüssel. „Diese vorläufige Prüfung ist noch nicht vorbei – und in jedem Fall sind keine Entwicklungen vor der Sommerpause vorgesehen“, sagte er. dpa

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