NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Sechs Millionen für Berliner Eye-Em

Berlin - Das Berliner Start-up Eye-Em erhält sechs Millionen Dollar (4,6 Millionen Euro) Risikokapital von Earlybird Venture Capital und den bisherigen Investoren Wellington Partners und Passion Capital. Eye-Em hat eine App entwickelt, die es Laien und Profis ermöglicht, Fotos zu entdecken und sich mit Fotointeressierten auf einer Plattform weltweit zu vernetzen. Mit dem zusätzlichen Kapital wollen die Berliner ihre globale Reichweite ausbauen und ihren Fotografie- Marktplatz ausbauen. Der Marktplatz richtet sich an Unternehmen und Agenturen, die auf hochwertige mobile Fotos von Orten, Menschen und Ereignissen zugreifen wollen. vis

Energiewende bremst die Produktion Frankfurt am Main - Die schleppende Umsetzung der Energiewende gefährdet nach Einschätzung des Präsidenten des Spitzenverbandes der deutschen Elektroindustrie, Friedhelm Loh, die Branchenziele für 2013. Er sei sich „nicht ganz sicher, dass wir das Plus von 1,5 Prozent bei der Produktion erreichen werden“, sagte Loh der „Börsen-Zeitung“. Nach den ersten fünf Monaten lag die Produktion der Unternehmen nach Angaben des Zentralverbands der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) 4,4 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. dpa

Verivox gewinnt gegen Flexstrom

Heidelberg - Das Energie-Vergleichsportal Verivox durfte den mittlerweile insolventen Energieanbieter Flexstrom weniger gut bewerten, weil das Unternehmen seinen Kunden versprochene Bonuszahlungen nicht immer ausschüttete. Ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Heidelberg sei ein Erfolg für den Verbraucherschutz, erklärte Verivox am Mittwoch. Verivox hatte in seinem Tarifvergleich darauf verzichtet, diesen Bonus einzuberechnen. Die von Flexstrom erhobene Klage wies das Landgericht nun ab. AFP

Millionen für Ex-Novartis-Chef

Basel - Ex-Novartis-Präsident Daniel Vasella, der nach lauten Protesten auf eine Millionen-Abfindung verzichtete, erhält nun doch ein Trostpflaster von dem Pharmakonzern. Für „gewisse Übergangs-Dienstleistungen“ werde der 59-Jährige mit knapp fünf Millionen Franken (vier Millionen Euro) in bar und in Aktien entlohnt, teilte Novartis am Mittwoch mit. Vasella, der Anfang 2013 als Präsident des Verwaltungsrats bei dem Schweizer Konzern ausschied, sollte ursprünglich 58,5 Millionen Euro als Abfindung erhalten. Dies sorgte für einen Sturm der Entrüstung in der Bevölkerung, bei Politikern und Aktionären. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben