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Arbeiten im Ausland: Auch in der Ferne unfallversichert

Wenn eine Firma ihre Mitarbeiter ins Ausland entsendet, sich sie auch dort gesetzlich über die Deutsche Unfallversicherung geschützt. Dies gilt sowohl während der Arbeit als auch auf dem Arbeitsweg. Allerdings muss der Aufenthalt in der Ferne zeitlich befristet sein. Maximal 24 Monate sind die Regel. Darauf weist die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe hin. Der Schutz gilt eventuell auch außerhalb der Arbeitszeit, wenn jemand beruflich in einem Katastrophen-, Krisen- oder Kriegsgebiet eingesetzt wird und daher besonderen Gefahren ausgesetzt ist, denen er sich nicht entziehen kann. dpa

Work-Life-Balance:

Nicht nur auf Urlaub setzen

Arbeitnehmer brauchen Ruhephasen, um sich vom Arbeitsstress zu erholen. Doch dabei sollten sie sich nicht allein auf ein paar Wochen Urlaub im Jahr verlassen. Denn alleine mit dieser Auszeit gelingt es vielen nicht, zu regenerieren und von der Arbeit abzuschalten. Darauf weist Mathias Berger von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hin. Vielmehr sei es wichtig, kontinuierlich über das ganze Jahr Kraft zu schöpfen, sagt der Professor. Manchen gelingt das, indem sie Entspannungstechniken wie das Achtsamkeitstraining lernen. Außerdem ist es wichtig, am Wochenende, abends und in den Ferien nicht über Handy oder E-Mail erreichbar sein zu müssen. Meist spürten Arbeitnehmer erst im Urlaub, wie ausgelaugt sie sind. Diese Erkenntnis belaste zusätzlich. dpa

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