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Neue Regeln für Immobilienfonds

Berlin - Die Regeln für offene Immobilienfonds sind seit Montag strenger. Bislang konnten Anleger noch Anteile im Wert von 30 000 Euro pro Halbjahr jederzeit an den Anbieter zurückgeben. Künftig gilt dieser Freibetrag nicht mehr. Verbraucher müssen die Papiere jetzt mindestens zwei Jahre halten und ein Jahr im Voraus kündigen. Das sieht eine Änderung im Kapitalanlage-Gesetz vor, die am Montag in Kraft getreten ist. Grund für diese Neuregelung ist, dass in der Krise viele Anleger ihre Gelder aus offenen Immobilienfonds abgezogen haben. cne

HP gründet Transfergesellschaft

Rüsselsheim - Nach dem Aus für Hewlett-Packard (HP) in Rüsselsheim soll eine Transfergesellschaft den Mitarbeitern bei der Arbeitssuche helfen. Mit ihrer Hilfe sollten fast 500 Mitarbeiter neue Jobs finden, sagte Betriebsrats-Chef Volker Stichter am Montag anlässlich einer Betriebsversammlung in Rüsselsheim. Der Standort soll zum 31. Januar 2014 geschlossen werden. Der weltweit zu den größten Herstellern von PCs, Druckern und Servern gehörende Konzern leidet unter der Flaute im PC-Geschäft und hat weltweit rund 29 000 der rund 330 000 Arbeitsplätze gestrichen. dpa

Eckert & Ziegler kauft zu

Berlin - Das Berliner Medizintechnikunternehmen Eckert & Ziegler steigt über eine Tochterfirma „mit einem substanziellen Minderheitsanteil“ bei Octreopharm Sciences ein, einem Spezialisten für Arzneimittel zur Krebsbekämpfung. Das teilte die IBB Beteiligungsgesellschaft am Montag mit, die den Schritt mit der KfW-Bank und dem chinesische Investor Shaanxi Xinyida finanziert hat. Derzeit erforscht Octreopharm Sciences ein neues Medikament zur Diagnose und Behandlung früh streuender Tumore. spi



Korruption bei Glaxo-Smith-Kline

London/Shanghai - Der britische Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline (GSK) hat eingeräumt, dass einige seiner Spitzenmanager in China an einem Bestechungsskandal beteiligt sind. „Führungskräfte von GSK China, die unser System gut kennen, scheinen sich außerhalb unserer Prozesse und Kontrollen bewegt zu haben“, erklärte Glaxo-Manager Abbas Hussain. GSK soll mit Hilfe von Reisebüros und Beratungsfirmen Ärzte und Behördenvertreter geschmiert haben, um seine Umsätze anzukurbeln und Medikamentenpreise hochzutreiben. rtr

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