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dm ruft Babynahrung zurück

Berlin - Die Drogeriekette dm ruft vorsorglich Kindernahrung der Marke Babylove zurück. Betroffen ist das Produkt „Italienischer Nudelauflauf mit buntem Gemüse“ für Kinder ab einem Jahr mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 29.04.2014. Als Grund gibt das Unternehmen an, dass in vier dieser Babylove-Gerichte Plastikteile gefunden wurden. Kunden, die den Kinderteller mit diesem Mindesthaltbarkeitsdatum gekauft haben, sollen das Produkt nicht verwenden und im dm-Markt zurückgeben. Die produzierte Charge umfasst 20 000 Gerichte, von denen nach Schätzungen von dm rund die Hälfte verkauft wurden. Tsp

Jeder Vierte bucht Hotel im Netz

Wiesbaden - Fast jeder vierte Deutsche (24 Prozent) hat Urlaubsunterkünfte im vergangenen Jahr über das Internet reserviert. Das sind deutlich mehr als noch vor vier Jahren, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag unter Berufung auf eine Befragung zur privaten Nutzung von Telekommunikationsdiensten mitteilte. 2009 hatte der Anteil der Onlinebucher demnach noch bei 17 Prozent gelegen. Der aktuellen Umfrage zufolge reservierten Menschen der Altersgruppe zwischen 25 und 40 Jahren besonders oft über das Netz (40 Prozent). AFP

Neuer Bentley für eine Milliarde Euro München - Der VW-Konzern lässt sich die Entwicklung eines Luxusgeländewagens seiner britischen Tochter Bentley fast eine Milliarde Euro kosten. Das Modell werde im englischen Crewe produziert und soll 2016 auf den Markt kommen, teilte der Wolfsburger Autobauer mit. Innerhalb der kommenden drei Jahre werde Bentley rund 930 Millionen Euro investieren. Mehr als 1000 neue Jobs sollen entstehen, davon allerdings 600 bei Zulieferern. VW hofft, von dem SUV jedes Jahr 3000 bis 4000 Stück zu verkaufen. rtr

Stuttgart 21 wird erst 2022 fertig

Stuttgart - Das Bahn-Bauprojekt Stuttgart 21 wird sehr wahrscheinlich erst 2022 fertig und damit ein Jahr später als zuletzt geplant. Die Bahn habe 100 Millionen Euro für die mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit eintretende Verzögerung eingestellt, sagte der Infrastruktur-Vorstand des Konzerns, Volker Kefer, am Dienstagabend nach einer Sitzung der Projektpartner in Stuttgart. Mit immerhin 40-prozentiger Wahrscheinlichkeit werden die ersten Züge erst 2023 in den geplanten Tiefbahnhof einrollen. Kefer betonte aber: „Wir wollen den Termin 2021 halten.“ Die Einstellung der Millionen- Summe sei eine „rein kaufmännische Vorkehrung“. Für den zähen Fortschritt machen sich Bahn sowie Land und Stadt Stuttgart gegenseitig verantwortlich. dpaDB AG]

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