NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Griechenland hat geliefert

Brüssel - Aus Sicht der Eurostaaten hat Griechenland alle Bedingungen für die Auszahlung der nächsten Rate an Hilfsgeldern erfüllt. Das hätten Vertreter der 17 Staaten mit der Eurowährung am Morgen in einer Telefonkonferenz festgestellt, teilte der Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn am Freitag in Brüssel mit. „Insgesamt vier Milliarden Euro sollen ausgezahlt werden, vorausgesetzt, die nationalen Genehmigungsverfahren sind abgeschlossen“, sagte der Sprecher. Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hatte bereits am Mittwoch erklärt, Griechenland erfülle fast alle Bedingungen für die Auszahlung von 2,5 Milliarden Euro aus dem Hilfsfonds EFSF. dpa

Häfen zu klein für Windräder

Berlin - Für den Ausbau der Windkraftparks vor der Küste müssen aus Sicht der Branche einige Häfen an Nord- und Ostsee noch kräftig ausgebaut werden. Nötig seien Investitionen von rund einer Milliarde Euro, meint der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe. Eine Studie der Stiftung Offshore-Windenergie kommt zu dem Ergebnis, dass selbst bei einem langsamen Ausbau der Windparks die Hafenkapazität für den Umschlag der riesigen Fundamente, Türme und Rotorblätter zu gering ist. dpa

Konkurrenz für BSkyB

London - Der britische Bezahlsender BSkyB hat im vergangenen Jahr trotz der schwachen Wirtschaftslage im Inland weiter kräftig zugelegt. Im Stammgeschäft wird es angesichts neuer Konkurrenz jedoch immer schwieriger. So startet der Telekomkonzern BT im August einen eigenen Sportkanal. Im Geschäftsjahr 2012/13 (Ende Juni) steigerte BSkyB den Umsatz um sieben Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Der operative Gewinn kletterte um neun Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro, teilte der vom Medienunternehmer Rupert Murdoch kontrollierte Konzern mit. dpa

Air France-KLM in Schwierigkeiten

Paris - Der Lufthansa-Konkurrent Air France-KLM läutet die nächste Sparrunde ein. Im Herbst würden wegen der anhaltend schwachen Konjunktur in Europa weitere Maßnahmen zur Kostensenkung eingeführt, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Details wurden zunächst nicht genannt. Der Konzern hat bereits 5100 Jobs gestrichen. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Quartal um gut ein Prozent auf 6,58 Milliarden Euro. Der operative Gewinn summierte sich auf magere 79 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen aber noch rote Zahlen geschrieben. Niedrigere Personal- und Kerosinkosten sorgten für die Wende. rtr

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