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Siemens soll neuen Chef bekommen

Hamburg - Siemens-Vorstandschef Peter Löscher soll offenbar abgelöst werden. Wie das „Manager-Magazin“ berichtete, wollen Aufsichtsräte des Technologiekonzerns an diesem Samstag auf einer Vorbesprechung über die Neubesetzung des Postens befinden. Die formelle Entscheidung solle dann auf der Aufsichtsratssitzung am kommenden Mittwoch fallen. Nach Informationen des Magazins will eine Mehrheit der Aufsichtsratsmitglieder den amtierenden Konzernchef abberufen. Nachfolger solle der Siemens-Industrievorstand Siegfried Russwurm werden. Die Initiative für die Absetzung Löschers komme von den Vertretern des Kapitals im Aufsichtsrat, berichtete das „Manager-Magazin“ weiter. Siemens hatte erst am Donnerstag eine Gewinnwarnung ausgegeben. AFP

Biertrinkern droht Preiserhöhung

Frankfurt am Main - Bier droht in vielen Fällen teurer zu werden. Im Herbst wollen mit der Bitburger-Braugruppe, Krombacher und der Radeberger- Gruppe drei große Bierhersteller Abgabepreise an ihre Geschäftspartner im Handel und Gastronomie erhöhen. Ob und in welchem Umfang diese die Preiserhöhungen an die Verbraucher weiterreichen werden, ist noch unklar. Die Brauereien begründen ihre Pläne mit erheblich gestiegenen Kosten bei Rohstoffen, Energie und Glas. Der Marktführer Radeberger plant eine Preiserhöhung für einen Großteil seines Sortiments zum Stichtag 1. November. Die Bitburger-Braugruppe wird zum 1. Oktober 2013 die Abgabepreise für ihre Marken erhöhen. dpa

IWF erwartet Aufschwung in den USA

Washington - Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für 2014 einen spürbaren Aufschwung in den USA. „Das Wachstum dürfte erwartungsgemäß 2013 langsam bleiben, bevor es 2014 beschleunigt“, heißt es im IWF-Jahresbericht zur Lage in den USA. Dieses Jahr dürfte die weltgrößte Volkswirtschaft um 1,7 Prozent wachsen, im nächsten Jahr sogar um 2,7 Prozent, teilte der IWF am Freitag in Washington mit. „Doch die Wirtschaft ist weit von ihren normalen Bedingungen entfernt“, heißt es etwa mit Blick auf die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit im Land. Die Arbeitslosenquote werde in diesem Jahr auf 7,6 Prozent verharren, im kommenden Jahr nur leicht auf 7,3 Prozent fallen. Zugleich warnte der IWF vor allzu großen staatlichen Einsparungen, die die Konjunktur gefährden könnten. dpa

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