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Studie: Arbeitnehmer arbeiten auch im Urlaub



Fast jeder Dritte in Deutschland arbeitet im Urlaub bis zu drei Stunden am Tag. sieben Prozent opfern sogar mehr als drei Stunden ihrer Freizeit täglich, 14 Prozent sind in den Ferien fast genauso viel im Einsatz wie am Schreibtisch. Das geht aus einer repräsentativen Befragung des Marktforschungsinstituts Mindmetre hervor. Sie wurde von Regus in Auftrag gegeben. Das Unternehmen vermietet unter anderem Büro- und Tagungsräume. Frauen können laut der Studie eher abschalten als Männer. Während 15 Prozent der berufstätigen Männer angaben, im Urlaub im gewohnten Umfang Anrufe entgegenzunehmen oder E-Mails zu beantworten, waren es bei den Frauen nur neun Prozent. Weniger als sonst, aber immerhin noch drei Stunden pro Tag, beschäftigen sich acht Prozent der Männer und sieben Prozent der Frauen in den Ferien mit ihrem Job. dpa

Keine Lehrstelle: Notlösungen führen meist zum Abbruch

Haben Jugendliche keinen Ausbildungsplatz bekommen, greifen sie besser nicht gleich zu einer Notlösung. Denn oft entpuppt sich die nächstbeste freie Stelle als falsche Entscheidung. Weri sich für einen Beruf entscheide, für den we sich nicht begeistern könne, sei der Abbruch vorprogrammiert, sagt Angelika Knötig, Berufsberaterin bei der Agentur für Arbeit in Suhl. Das werfe den Azubi ein weiteres Jahr zurück. Stattdessen könnten Jugendliche versuchen, sich auf noch offene oder durch Abbruch wieder freigewordene Stellen nachvermitteln lassen. Klappt auch das nicht, ist als Einstiegsqualifizierung ein betriebliches Praktikum möglich. Es dauert zwischen sechs und zwölf Monaten und wird vergütet. Läuft alles gut, können Jugendliche im Anschluss daran versuchen, im gleichen Betrieb eine Ausbildung zu machen. Neben der Einstiegsqualifizierung gibt es noch die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen. Sie sind für Jugendliche gedacht, die zum Beispiel wegen zu schlechter Zeugnisse noch nicht reif für eine Ausbildung sind. Bei dem Angebot können Jugendliche neue Berufe kennenlernen, bekommen Unterricht in Theorie und Praxis und können außerdem ihren Schulabschluss nachholen. Richtige Ansprechpartner sind in diesem Fall die Berufsberater. Kommen junge Menschen auch damit nicht weiter, können sie die Zeit bis zum Start der nächsten Ausbildungsphase etwa mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder einem Auslandsaufenthalt überbrücken. dpa

Etikette: Trotz Hitze besser keine Flip-Flops im Job tragen

Auch wenn das Thermometer Rekordtemperaturen anzeigt, kommen Berufstätige besser nicht in Flip-Flops zur Arbeit. Das kommt nämlich meistens gar nicht gut an, weder bei Chefs, noch Kolelgen und vor allem Kunden. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, je nach Branche und Firmenkultur. Etikettetechnisch ist man aber mit geschlossenen Schuhen immer auf der sicheren Seite. Auch auf Tops mit Spaghettiträgern sowie auf kurze Hosen sollten Arbeitnehmer verzichten. Das sei zwar bequem, wirke aber unprofessionell, warnt Jürgen Hesse, Berufsberater in Berlin. Stattdessen könnten sie auf locker sitzende Kleidung aus Leinen, Baumwolle oder Viskose ausweichen. Die sei angenehm zu tragen, sehe aber nicht nachlässig aus. dpa

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