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Höhere Kosten für Sky-Kneipen



München - Der Bezahlsender Sky Deutschland hat mit einem neuen Preismodell zahlreiche Gastwirte verärgert. Zum Teil müssten sie mehrere Tausend Euro mehr pro Jahr für Sky bezahlen, sagte der Geschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, Stephan Büttner, der „Wirtschaftswoche“. Wenn Gastwirte sich ihr Abo nicht mehr leisten könnten, treffe dies auch die Fußballfans. Ein Sprecher von Sky bestätigte, dass es durch das neue Preismodell zum Teil zu deutlichen Preiserhöhungen gekommen sei. In dem neuen Modell wird das Sky-Abo nicht mehr nach Quadratmeterzahl des Betriebs, sondern nach dem Umfeld des ausstrahlenden Lokals bemessen und dadurch vor allem für kleine Kneipen in den Bundesliga-Städten teurer. dpa

SAP will Kosten drücken

Walldorf - Der Softwarekonzern SAP will seine Kosten merklich reduzieren. Der Vorstand habe an alle Mitarbeiter appelliert, Disziplin zu üben, teilte der Dax-Konzern am Samstag mit. „Dabei fokussiert die SAP über alle Bereiche hinweg auf die variablen Kosten, im Wesentlichen auf externe Dienstleistungen, Reiseaufwendungen und Infrastrukturaufwendungen.“ Zuvor hatte es Berichte gegeben, SAP wolle durch ein Sparprogramm im zweiten Halbjahr 200 Millionen Euro sparen. Diese Summe wollte das Unternehmen nicht kommentieren. Die wirtschaftliche Lage in Asien hatte den vom Wachstum verwöhnten Softwarekonzern zuletzt ausgebremst. dpa

4000 Max-Bahr-Stellen unsicher Hamburg - Nach den Insolvenzanträgen der Baumarktketten Praktiker und Max Bahr befürchtet der Max-Bahr-Betriebsrat den Verlust von bis zu 4000 Arbeitsplätzen. „Wenn man ehrlich ist und nichts schönreden will, muss man von der Größenordnung 80 bis 100 Märkte reden, die sich im Moment ernsthaft sorgen machen müssen“, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Max Bahr, Ulrich Kruse, am Samstag. Auch die Zentrale in Hamburg müsse wohl bei einer Reduzierung der Märkte mit Einschnitten rechnen, wenn sie überhaupt bestehen bleibe „und der Verkauf nicht an jemanden geht, der schon eine Zentrale hat“. Die Praktiker AG wollte zu möglichen Jobverlusten am Samstag keine Stellung nehmen.PRAKTIKER AG]dpa

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