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Vier Milliarden Euro für Griechenland

Luxemburg - Griechenland hat am Mittwoch vier Milliarden Euro Finanzhilfen von den Staaten der Euro-Zone erhalten. Der Euro-Rettungsfonds EFSF in Luxemburg überwies nach eigenen Angaben 2,5 Milliarden Euro an Athen. Außerdem erhielt Griechenland aus dem ständigen Rettungsfonds ESM 1,5 Milliarden Euro, die aus den Aufkäufen griechischer Anleihen finanziert wurden. Im August kann Griechenland auch mit weiteren 1,72 Milliarden Euro vom Internationalen Währungsfonds (IWF) rechnen. Insgesamt hat Griechenland laut EFSF bisher 133 Milliarden Euro aus einem insgesamt 144,6 Milliarden Euro schweren Hilfspaket dieses Fonds erhalten. dpa

DIW: Deutsche Wirtschaft wächst

Berlin - Die deutsche Wirtschaft bleibt nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in den nächsten Monaten auf Wachstumskurs. Das DIW rechnet für das dritte Quartal des Jahres mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Dieser Wert läge nur leicht unter der Wachstumsrate des zweiten Vierteljahrs. Schon im zweiten Quartal war die Wirtschaft laut DIW um 0,5 Prozent gewachsen. dpa

Schlechtes Wetter, weniger Bier

Wiesbaden - Die deutsche Brauwirtschaft hat durch Kälte und Regen im ersten Halbjahr 2013 den höchsten Rückgang seit mindestens 20 Jahren erlitten. Der Bierabsatz der in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager ging um 4,9 Prozent auf 45,9 Millionen Hektoliter zurück, teilte das Statistische Bundesamt mit. Davon wurden 38,5 Millionen Hektoliter im deutschen Heimatmarkt abgesetzt – ein Minus von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders schlecht liefen Biermischgetränke. dpa

Einzelhandel überraschend schwach

Wiesbaden - Deutschlands Einzelhändler haben im Juni überraschend schwache Geschäfte gemacht. Nach einem Plus von 0,7 Prozent im Mai sanken die Umsätze im Monatsvergleich preisbereinigt um 1,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Nominal lag das Minus bei 1,2 Prozent. Gegenüber Juni 2012 gingen die Umsätze real um 2,8 Prozent zurück, nominal um 1,0 Prozent. Die Statistiker betonten jedoch, dass der Juni mit 25 Verkaufstagen einen weniger hatte als der Juni des Vorjahres. dpa

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