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Verdienstkreuz für Ortwin Wohlrab



Berlin – Ortwin Wohlrab ist am Montag für seinen ehrenamtlichen Einsatz für die Entwicklung der Hauptstadtregion als IT-Wirtschaftsstandort mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt worden. Seit 2003 habe Wohlrab als Vorstandsvorsitzender des IT-Branchenverbands Sibb e.V. maßgeblich dessen Entwicklung in Berlin und Brandenburg geprägt, hieß es zur Begründung. Zudem war er in der Industrie- und Handelskammer, zahlreichen Branchennetzwerken und Initiativen aktiv – und habe so dazu beigetragen, dass die IKT-Wirtschaft in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird. Den Orden überreichte Staatssekretär Guido Beermann im Roten Rathaus. thau

E
asyjet gegen Lidl und Aldi

London – Easyjet-Gründer Sir Stelios Haji-Ioannou will mit einem neuen Lebensmittel-Discounter in den Einzelhandel einsteigen. Seine Easy Group Company will mit einem ersten Laden in Croydon im Süden Londons anfangen und hat nach eigenen Angaben Konkurrenten wie Lidl und Aldi im Visier. „Easy Foodstore“ will sich auf Konserven und andere Grundnahrungsmittel zu äußerst günstigen Preisen konzentrieren. Die Pläne stünden noch ganz am Anfang, sagte HajiIoannou in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung. Sollte das Experiment gelingen, will Haji-Ioannou im kommenden Jahr weitere Läden eröffnen. dpa

Salzgitter senkt die Prognose

Frankfurt am Main - Der Stahlkonzern Salzgitter hat wegen schlechter Geschäfte seine Prognose gesenkt. Das Unternehmen erwarte jetzt für das laufende Geschäftsjahr einen Verlust von etwa 400 Millionen Euro vor Steuern, teilte Salzgitter am Montag mit. Im Mai hatte das Unternehmen einen Verlust unter 100 Millionen Euro für das Geschäftsjahr angekündigt. Nun hieß es, allein für das erste Halbjahr 2013 weise der Konzern schon einen Vorsteuerverlust von 298,7 (erstes Halbjahr 2012 minus 17,9) Millionen Euro aus. Der extreme Rückgang der Bautätigkeit im Südeuropa belaste vor allem die Hersteller von Profilstahlprodukten wie Trägern. rtr

Microsoft senkt Preise für Tablets

Berlin – Microsoft dreht nun auch bei seinem neuen Tablet Surface Pro die Preisschraube nach unten. In den USA bietet der Konzern das Gerät derzeit um 100 Dollar günstiger an. Zuvor hatte der Softwarekonzern bereits die Preise für das Surface RT mit einem abgespecktem Windows-Betriebssystem gesenkt. Für Schulen und Studenten gab es besondere Rabattaktionen, auch in Deutschland. Microsoft kann einen Absatzerfolg bei seinen ersten Tablets aus Eigenproduktion gut gebrauchen, denn in den Lagerhallen türmen sich die Pakete von unverkauften Geräten. In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass das Unternehmen bislang 853 Millionen Dollar mit den Geräten eingenommen hat – 900 Millionen Dollar wurden allerdings auf den Wertverlust von nicht verkauften Geräten abgeschrieben. dpa

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