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Die Bahn fährt Skoda

Berlin - Die Deutsche Bahn hat erstmals Regionalzüge beim tschechischen Unternehmen Skoda Transportation bestellt. Es soll bis 2016 sechs Doppelstock-Bahnen für 110 Millionen Euro liefern, die auf der Strecke Nürnberg-IngolstadtMünchen eingesetzt werden. Die Bahn wählt damit bewusst eine Alternative zu den großen Lieferanten Bombardier und Siemens, die zuletzt immense Liefer- und Qualitätsprobleme hatten und etwa mit ICE-Zügen mehr als zwei Jahre in Verzug sind. Es sei für den Staatskonzern „ein wichtiges strategisches Ziel mit Blick auf den deutschen Markt, den Wettbewerb in der Branche auszuweiten und zu stärken“, sagte Infrastruktur-Vorstand Volker Kefer. Mit dem Autohersteller Skoda hat das gleichnamige tschechische Unternehmen nichts mehr zu tun. brö

Goldman Sachs vor Gericht

Washington - Die US-Investmentbank Goldman Sachs muss sich für ihre umstrittene Direkt-Beteiligung am Rohstoffhandel vor Gericht verantworten. Der Aluminium-Verarbeiter Superior Extrusion wirft dem Institut vor, mit seinen Lagerhäusern den Wettbewerb zu behindern und den Preis für das Leichtmetall in die Höhe zu treiben. Das Unternehmen aus dem Bundesstaat Michigan reichte deswegen am Sonntag eine Sammelklage gegen Goldman und die Londoner Metall-Börse LME ein, die ein weltweites Netz von Lagerhäusern verwaltet. Goldman und der Hongkonger Börsenbetreiber HKEx als Besitzer der LME wiesen die Vorwürfe als grundlos zurück. rtr

Alltours verlagert Firmensitz

Duisburg/Düsseldorf - Der viertgrößte deutsche Reiseveranstalter Alltours verlegt seinen Firmensitz von Duisburg nach Düsseldorf. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, soll der Umzug der rund 400 Mitarbeiter im Frühjahr 2014 abgeschlossen sein. Die neue Zentrale wird das Bürogebäude Dreischeibenhaus in der Stadtmitte sein. Ein Sprecher begründete den Umzug mit dem stetigen Wachstum des Unternehmens. dpa

Chemikalien im Wasserspielzeug

Düsseldorf - Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor giftigen Chemikalien in Wasserspielzeug. In aufblasbaren Schwimmbällen und -tieren für Kinder seien schädigende Weichmacher gefunden worden, die die gesetzlichen Grenzwerte um mehr als das Hundertfache überschritten, teilte die Verbraucherzentrale am Montag in Düsseldorf mit. Jeder zweite der zwölf untersuchten aufblasbaren Artikel aus PVC enthielt demnach Schadstoffe, die im Verdacht stehen, Organe und den Hormonhaushalt zu schädigen und krebsauslösend wirken können. AFP

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