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Nokia Networks baut weiter ab

München - Der krisengeplagte Netzwerkausrüster Nokia Solutions and Networks (NSN) erwägt einem Medienbericht zufolge den Abbau von rund 8500 Stellen. Das ehemals von Siemens und Nokia gemeinsam betriebene und am Mittwoch umbenannte Unternehmen spiele intern ein solches Szenario durch, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg und beruft sich auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Stellenabbau könnte 17 Prozent der zuletzt rund 50 500 Mitarbeiter treffen. Den Kreisen zufolge erwägt NSN unter anderem den Verkauf von Produktionsstätten in Finnland, Indien und China. Eine abschließende Entscheidung sei noch nicht gefallen. Ende März hatte das Unternehmen in Deutschland noch 6000 Mitarbeiter und war in 17 Städten hierzulande vertreten, darunter auch Berlin. dpa

Fraport mit mehr Gewinn

Frankfurt am Main - Nach dem schwachen Start ins Jahr hat der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport überraschend Rückenwind bekommen. Der Umsatz wuchs im zweiten Quartal um acht Prozent auf 662 Millionen Euro, der Überschuss stieg um 16 Prozent auf knapp 74 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Ziele für das Gesamtjahr 2013 wurden bestätigt. Demnach soll die Zahl der Passagiere in Frankfurt in etwa so hoch ausfallen wie 2012 (57,5 Millionen Fluggäste), der Umsatz um fünf Prozent auf 2,56 Milliarden Euro steigen und der operative Gewinn (Ebitda) von 851 Millionen auf 870 bis 890 Millionen Euro zulegen. dpa

Commerzbank vertagt Entscheidung

Frankfurt am Main - Die Commerzbank hat die geplante Verkleinerung des Vorstandes vorerst vertagt. Am Mittwoch wurde der Tagesordnungspunkt zur Abberufung der Vorstandsmitglieder Jochen Klösges und Ulrich Sieber kurz vor Beginn der Aufsichtsratssitzung gestrichen, offenbar auf massiven Druck der Arbeitnehmerseite und aufgrund der Tatsache, dass die Verträge der beiden Manager noch vier Jahre laufen und damit vermutlich eine millionenschwere Abfindung fällig werden dürfte. Eine Regelung soll jetzt in Ruhe getroffen werden. ro

Roboterhersteller Kuka im Plus

Augsburg - Der Roboter- und Anlagenbauer Kuka hat im zweiten Quartal dank der kräftigen Nachfrage aus Übersee und einer Übernahme sein Niveau halten können. Neben der Autoindustrie bestellten auch vermehrt Unternehmen aus anderen Branchen Roboter und Anlagen, teilte Kuka am Mittwoch mit. Bei leicht rückläufigen Umsätzen legte der Auftragseingang in der Zeit zwischen April und Juni um 3,8 Prozent auf 525,4 Millionen Euro zu. Während operativ ein kleines Plus erzielt wurde, sank der Gewinn unterm Strich um 15,5 Prozent auf 12,5 Millionen Euro. Verantwortlich war das schlechtere Finanzergebnis. dpa

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