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Air Berlin ist nicht ausgelastet

Berlin - Air Berlin hat die Auslastung seiner Maschinen im Ferienmonat Juli nicht weiter steigern können. Verglichen mit dem Vorjahresmonat sank sie leicht um 0,8 Prozentpunkte auf 86,62 Prozent, wie Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Passagiere sank um 5,1 Prozent auf 3,4 Millionen. Die Airline hatte sich wegen Finanzproblemen einen Schrumpfkurs verordnet. In den ersten sieben Monaten 2012 zählte Air Berlin mit 18 Millionen Passagieren 5,9 Prozent weniger Gäste als im Vorjahreszeitraum. Die Maschinen waren aber mit 84,88 Prozent um 2,7 Punkte besser ausgelastet als Januar bis Juli 2011. Die Lufthansa hatte im ersten Halbjahr 2013 rund 77,4 Prozent erreicht. dpa

EU verzichtet auf weitere Strafen

Brüssel - Die EU verzichtet vorerst auf Strafen für chinesische Hersteller von Billig-Solarpaneelen wegen möglicher unerlaubter Staatshilfen. Die Ermittlungen liefen aber weiter, erklärte die Brüsseler Behörde am Mittwoch. Ergebnisse wolle sie bis Ende des Jahres mitteilen. Europas Hersteller seien jedoch jetzt schon vor Schaden durch die chinesische Konkurrenz geschützt. Dafür sorge die Einigung mit China im Streit um Dumping-Preise für Solarpaneele. Firmen aus dem Reich der Mitte, die einen Mindestpreis unterschreiten oder zu viel nach Europa exportieren, müssen seit Anfang August mit hohen Strafzöllen rechnen. dpa

Ungarn zahlt IWF-Schulden zurück

Budapest - Ungarn hat seine restlichen Schulden von fast 721 Millionen Euro an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgezahlt. Das teilte die ungarische Nationalbank am Mittwoch mit. Ungarn hatte 2008 von IWF und EU ein Notkreditpaket von 20 Milliarden Euro bekommen, zur Rettung vor dem Staatsbankrott. Seither hat Ungarn keinen neuen Kreditvertrag mit dem IWF. Entsprechende Verhandlungen waren gescheitert, weil Ungarn Sparauflagen des IWF abgelehnt hat. dpa

US-Banken unter Druck

Tallahassee - Nach Goldman Sachs muss sich nun auch die US-Bank JP Morgan Chase wegen des Vorwurfs der Preistreiberei im Handel mit Aluminium verantworten. Alu-Nutzer gingen gegen die Banken vor. In einem anderen Fall werfen das US-Justizministerium und die Börsenaufsicht SEC der Bank of America Betrug beim Verkauf von Hypothekenpapieren vor. Die Bank of America habe verschwiegen, wie schlecht die Qualität der enthaltenen Eigenheimkredite gewesen sei, erklärte das Justizministerium am Dienstag. Es geht um Geschäfte zu Zeiten der Finanzkrise im Wert von 850 Millionen Dollar (640 Mio Euro). dpa

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