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Zweitjob im Urlaub kann

zur Abmahnung führen



In den Ferien noch einen Zweitjob anzunehmen, kann Arbeitnehmern im schlimmsten Fall eine Abmahnung einbringen. Das teilt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag mit. Zweck des Urlaubs sei es, sich zu erholen. Laut Bundesurlaubsgesetz sind deshalb alle Erwerbstätigkeiten in den Ferien verboten, die diesem Zweck entgegenstehen. So dürfen Büroarbeiter zum Beispiel keinen weiteren Bürojob annehmen. Kein Problem seien dagegen Tätigkeiten, die sich vom Arbeitsalltag deutlich unterscheiden. So darf ein Büroarbeiter in den Ferien im Biergarten arbeiten – der Job kann für ihn eine willkommene Abwechslung zu seinem Alltag und somit Erholung sein. dpa

Offener Gehaltsanspruch geht

nach dem Tod auf die Erben über

Wer einen Angehörigen verliert, hat meist andere Sorgen, als Papierkram zu erledigen. Ist der erste Schock überwunden, fragen sich allerdings viele Angehörige, was sie im Verhältnis mit dem Abeitgeber des Toten regeln müssen. Eine Kündigung ist grundsätzlich nicht nötig – das Arbeitsverhältnis endet mit dem Tod automatisch. Die Erben haben allerdings einen Anspruch auf noch offene Entgeltansprüche. Das teilt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit. Überweist der Arbeitgeber das noch offene Gehalt nicht von sich aus auf das Konto des Toten, müssen Erben nachhaken. Dafür sollten sie den Erbschein beim Arbeitgeber vorlegen. dpa

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