NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Schlecker auch in Österreich tot

Wien - Die ehemalige Österreich-Tochter der deutschen Drogeriekette Schlecker muss ihre Filialen endgültig zusperren. Die Investorensuche für die zuletzt unter dem Namen „Dayli“ aktive Ladenkette ist gescheitert, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die 522 noch offenen Filialen und das Lager im niederösterreichischen Pöchlarn werden geschlossen. Rund 2200 Mitarbeiter verlieren nun ihren Job. Die Filialen in Luxemburg und Belgien bleiben vorerst noch offen. Die Drogeriekette hatte ehemals 883 Standorte in Österreich und 480 Filialen in anderen Ländern. rtr

Spritpreis-Meldestelle startet

Bonn - Die zentrale Spritpreis-Meldestelle beim Bundeskartellamt soll in den kommenden Wochen an den Start gehen. Autofahrer sollen „noch in diesem Sommer“ die Preise an den Tankstellen für Benzin und Diesel mit den Daten der sogenannten Markttransparenzstelle vergleichen können, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt am Montag in Bonn. Von den 14 500 Tankstellen in Deutschland seien schon 12 500 an das System angebunden. Die Markttransparenzstelle gibt die Preisdaten kostenlos an Informationsdienste für Autofahrer weiter. Die Meldestelle soll für mehr Wettbewerb unter den Tankstellen sorgen. AFP

Weiterer Bewerber für Steinway

Waltham - Ein zweiter Interessent buhlt um den Konzertflügel-Hersteller Steinway. Eine namentlich nicht genannte Investmentfirma bietet insgesamt 475 Millionen Dollar für das Traditionsunternehmen mit deutschen Wurzeln. Der Finanzinvestor Kohlberg & Company hatte im vergangenen Monat eine Offerte über 438 Millionen Dollar vorgelegt. Die börsennotierte Steinway Musical Instruments machte das Gegenangebot am Montag öffentlich. Kohlberg & Company hat nun bis Mittwoch Zeit, die eigene Offerte nachzubessern. Börsianer erwarten, dass es zu einem Bietergefecht kommt. Kohlberg & Partner hatten 35 Dollar geboten, der unbekannte Herausforderer 38 Dollar. dpa

Ryanair-Piloten warnen vor Airline

Dublin - Eine Mehrheit der Piloten bei Europas größtem Billigflieger Ryanair hält die Überprüfung der Sicherheit der Flugzeuge nicht für ausreichend. Die Pilotenvertretung RPG teilte nach einer Befragung von 1000 Mitarbeitern mit, dass 94 Prozent der Beschäftigten eine Untersuchung durch die Flugaufsicht forderten. 89 Prozent der Befragten seien zudem der Meinung, dass die irische Airline keine transparente Sicherheitskultur habe. Ryanair erkennt die Pilotenvertretung nicht an und wies die Anschuldigungen zurück. Im vergangenen Jahr hatten drei Ryanair-Flugzeuge wegen Treibstoffmangels den Notruf Mayday ausgegeben. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben