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Staatsbürgschaft für Loewe



Kronach - Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat dem schwer angeschlagenen TV-Gerätehersteller Loewe eine Bürgschaft in Aussicht gestellt. „Die bayerische Staatsregierung ist bereit, ein zukunftsfähiges Konzept mit einem neuen Investor über eine Staatsbürgschaft zu unterstützen“, sagte er am Dienstag in Kronach. Dort waren zuvor Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) und Finanzminister Markus Söder (CSU) mit dem Loewe-Vorstand zusammengekommen. Loewe hatte Mitte Juli Gläubigerschutz beantragt. dpa

LOEWE AG]

Otto prüft Beteiligung an Görtz

Hamburg - Der Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group prüft eine Beteiligung an der Schuhhandelskette Görtz. Einen entsprechenden Bericht des „Hamburger Abendblatts“ wollten Sprecher beider Unternehmen am Dienstag nicht kommentieren. Nach dpa-Informationen sind die Gespräche dazu noch in einer Frühphase. Im harten Preiskampf des Einzelhandels hatte der Schuhfilialist im vergangenen Jahr 16 Filialen geschlossen und 100 Stellen gestrichen. dpa

HRE legt beim Neugeschäft zu

München - Die verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) bleibt auch im zweiten Jahresviertel auf Kurs. Dank eines weiter wachsenden Neugeschäfts verdiente die Deutsche Pfandbriefbank, in der das Kerngeschäft der HRE gebündelt ist, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vor Steuern eine Millionen Euro mehr und verbuchte einen Gewinn von 31 Millionen Euro. Auf Halbjahressicht kletterte der Vorsteuergewinn noch deutlicher von 51 auf 60 Millionen Euro. dpa

Heideldruck halbiert Verlust

Heidelberg - Der Maschinenbauer Heidelberger Druckmaschinen hat mit einem umfangreichen Sparprogramm im ersten Quartal seinen Verlust auf minus 38 Millionen Euro halbiert. Der Auftragseingang im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013/14 (April bis Juni) ging hingegen deutlich zurück auf einen Wert von 643 Millionen Euro (Vorjahr: 890 Millionen Euro). dpa

K+S bricht der Gewinn ein

Kassel - Der Preisverfall im Geschäft mit Kali-Düngemittel setzt K+S zu. Der Gewinn des Düngemittel- und Salzherstellers brach im zweiten Quartal um ein Viertel ein. In Zukunft könnten die Preise noch weiter in den Keller rutschen, weil der russische Konkurrent Uralkali Ende Juli einen Preiskampf ausgerufen hatte. Im zweiten Quartal fiel der Betriebsgewinn um 26 Prozent auf 163 Millionen Euro, der Umsatz fiel um zwölf Prozent auf 874,5 Millionen Euro. rtr

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