NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Wieder Schleusenstreik in Berlin



Berlin - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will ihre Streiks bei der bundeseigenen Wasser- und Schifffahrt-Verwaltung (WSV) noch einmal intensivieren. Ab Mittwoch werde erneut der Nord-Ostsee-Kanal in Schleswig-Holstein betroffen sein, teilte Verdi mit. Schleusen und Brücken an der Mecklenburger Seenplatte würden ebenfalls bestreikt, ab Donnerstag auch Einrichtungen in Brandenburg und Berlin. Verdi und das Verkehrsministerium streiten seit Monaten über die Folgen eines groß angelegten Umbaus der WSV. Die Gewerkschaft verlangt einen Tarifvertrag, um betriebsbedingte Kündigungen auszuschließen.AFP

Mehr Umsatz mit Videospielen

Berlin - Der Markt für Computer- und Videospiele wird in diesem Jahr dem Branchenverband BIU zufolge trotz eines lauen ersten Halbjahres zulegen. Der Umsatz im deutschen Markt werde voraussichtlich um 3,5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro wachsen, teilte der Verband mit. Im ersten Halbjahr habe die Branche nur 752 Millionen Euro umgesetzt. Vom 21. bis 25. August findet in Köln mit der Gamescom eine der wichtigsten Spielemessen statt. Von ihr erhofft sich die Branche Rückenwind für das zweite Halbjahr. Ende 2013 wollen Microsoft und Sony zudem nach jahrelanger Pause neue Konsolen auf den Markt bringen. dpa

Icahn kauft sich bei Apple ein

New York - Der für aggressive Methoden bekannte Investor Carl Icahn hat sich beim US-Konzern Apple eingekauft. Er habe bereits mit Konzernchef Tim Cook gesprochen, teilte der 77-jährige Icahn mit. Er habe Cook dabei seine Meinung erläutert, dass jetzt die Zeit für einen größeren Aktienrückkauf sei. Wie groß der Anteil ist, sagte Icahn nicht. Die Apple-Aktie sprang nach der Nachricht um über vier Prozent nach oben. Investoren schielen schon länger auf Apples Geldvermögen von mehr als 100 Milliarden Dollar. Apple äußerte sich diplomatisch: Man begrüße das Interesse aller Anteilseigner. dpa



US-Regierung gegen Airline-Fusion

New York - Die US-Regierung will die elf Milliarden Dollar schwere Fusion der American-Airlines-Mutter AMR und US Airways verhindern. Eine entsprechende Klage des Justizministeriums beim Bezirksgericht in Columbia werde von mehreren Bundesstaaten unterstützt, hieß es in Gerichtsdokumenten, die am Dienstag veröffentlicht wurden. Zur Begründung hieß es, der Zusammenschluss reduziere die Zahl der heimischen Luftfahrtgesellschaften und könne zu Preiserhöhungen für die Verbraucher führen. Der Kurs der US-Airways-Aktie fiel nach Bekanntwerden der Nachricht kräftig. rtr

0 Kommentare

Neuester Kommentar