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Subventionsquote sinkt

Berlin - Die Bundesregierung subventioniert die deutsche Wirtschaft unverändert mit Milliardensummen. 2014 gewährt der Bund 21,8 Milliarden Euro an Finanzhilfen und Steuervergünstigungen, wie aus dem neuen Subventionsbericht hervorgeht, den die Regierung am Mittwoch verabschiedete. Das ist die gleiche Summe wie 2011. Während die Opposition der Koalition beim Subventionsabbau Versagen vorwirft, verweisen Union und FDP auf neue Herausforderungen wie die Energiewende. Dickster Brocken bei den direkten Zahlungen des Bundes bleibt aber der Steinkohlebergbau. Weil das Bruttoinlandsprodukt aber weiter gewachsen ist, liegt die Subventionsquote mittlerweile bei 0,8 Prozent des BIP, was der niedrigste Stand seit zwei Jahrzehnten ist. Im Krisenjahr 2009 lag sie bei 1,2 Prozent. Betrachtet man die zu Ende gehende Legislaturperiode von 2009 bis 2013, hat der Bund seine Subventionen um rund ein Viertel zurückgefahren. rtr

Erdgasautos sind am saubersten

Berlin - Sparsamen Erdgasautos gehört nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland, der am Mittwoch seine Auto-Umweltliste 2013/14 vorstellte, die Zukunft. Elektrofahrzeuge seien dagegen für den Alltagsgebrauch noch nicht weit genug entwickelt. Der VCD kritisierte, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Kompromiss zu den künftigen Grenzwerten vor wenigen Wochen habe platzen lassen. dpa

Salzgitter will 1500 Jobs streichen

Salzgitter - Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller Salzgitter will im Strudel der branchenweiten Krise mindestens 1500 Arbeitsplätze streichen. Details zu dem spürbaren Jobabbau, der rund sechs Prozent der Belegschaft oder ungefähr jede 16. Stelle treffen würde, blieb der Konzern aber zunächst schuldig. Die Gewerkschaft IG Metall widersprach dem Sparziel vehement. Unterm Strich notierte der M-Dax-Konzern nach den ersten sechs Monaten 315,2 Millionen Euro Verlust. Zum ersten Quartal hatte der Nachsteuerverlust noch bei rund 17 Millionen Euro gelegen. dpa

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