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Netzagentur droht Bahn mit Strafe

Bonn - Die Bundesnetzagentur hat die Deutsche Bahn aufgefordert, das Chaos im Schienenverkehr in Mainz schnellstmöglich zu beheben. Die Bundesnetzagentur drohte der Bahn nach Angaben eines Sprechers am Donnerstag ein Zwangsgeld in Höhe von 250 000 Euro an, sollte sie nicht „unverzüglich geeignete Maßnahmen zur Beseitigung der Betriebsbeeinträchtigungen und der daraus resultierenden negativen Auswirkungen“ ergreifen. Der Sprecher bestätigte damit einen Bericht des „Handelsblatts". In Mainz fallen wegen Personalproblemen im Stellwerk zahlreiche Züge aus, der Regionalverkehr läuft nur eingeschränkt. Nach Einschätzung der Netzagentur gibt es auch in sieben weiteren Stellwerken erhebliche Beeinträchtigungen: in Brandis-Beucha, Bebra, Berlin-Halensee, Berlin-Tempelhof, Lahnstein-Friedrichssegen, Niederarnbach und Zwickau. AFP

Wärter bestreiken Berliner Schleusen Berlin/Kiel - Rund 250 Schleusenwärter in Berlin und Brandenburg haben am Donnerstag erneut ihre Arbeit niedergelegt. An mehr als 50 Schleusen sollte den ganzen Tag über gestreikt werden – teils bis Schichtende um 22 Uhr, sagte Manfred Loos, Sprecher von Verdi Berlin-Brandenburg. Sollte das Bundesverkehrsministerium nicht reagieren, sei auch ein bundesweiter Streik denkbar. Dies bedeute, dass im Prinzip die gesamte deutsche Binnenschifffahrt lahmgelegt werde, sagte Loos. Auch auf dem Nord-Ostsee-Kanal (NOK) haben die Warnstreiks der Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung am Donnerstag zu Behinderungen geführt. Verdi befürchtet einen Wegfall von bis zu 3000 der bundesweit 12 000 Stellen. dpa



Bad Bank der WestLB macht Gewinn

Düsseldorf - Die Bad Bank der ehemaligen WestLB kommt beim Abbau der übernommenen Altlasten voran. Die Bilanzsumme der Ersten Abwicklungsgesellschaft (EAA) habe sich seit Jahresbeginn von 123,3 Milliarden Euro auf 94,8 Milliarden Euro verringert, teilte die EAA am Donnerstag in Düsseldorf mit. „Das Tempo des Portfolioabbaus war im ersten Halbjahr erneut höher als erwartet“, erklärte Vorstandssprecher Matthias Wargers. Dabei konnte die Bad Bank einen kleinen Gewinn verbuchen – unter dem Strich stand im Halbjahr ein Überschuss von 25,1 Millionen Euro. Bis 2027 soll sie endgültig abgewickelt sein. rtr

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