NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Ermittlungen

gegen Deutsche Bank



Berlin - Die Finanzaufsicht Bafin ermittelt einem Bericht zufolge in einem weiteren Fall gegen die Deutsche Bank. Das Institut stehe im Verdacht, Geldwäsche nicht angemessen bekämpft zu haben, schreibt die „Welt am Sonntag“. Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young sollen die Systeme nun überprüfen. Konkret soll die Bank verdächtige Transaktionen zu spät an die Polizei gemeldet haben. Die Bafin hat die Deutsche Bank auch wegen möglicher Manipulationen des Referenzzinssatzes Libor im Visier. dpa

Ministerium erkennt Bitcoins an

Frankfurt am Main - Das Bundesfinanzministerium hat die Digitalwährung Bitcoin Berichten zufolge weitgehend anerkannt. Die virtuellen Münzen seien rechtlich und steuerlich gebilligt und als „Rechnungseinheiten“ anerkannt, berichten „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf die Antwort auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Frank Schäffler. Bitcoins sorgten vor einigen Monaten für Diskussionen, als Spekulanten den Kurs auf Achterbahnfahrt schickten. Das Internetgeld wird nicht staatlich kontrolliert, sondern von Internetnutzern in komplizierten Rechenoperationen. dpa

Probleme bei Sepa-Umstellung

Frankfurt am Main - Die geplante Umstellung des europäischen Zahlungssystems bereitet der Bundesbank Sorge. Fünf Monate vor dem Start des Modells Sepa warnte Vorstand Carl-Ludwig Thiele: „Zahlungen von Gehältern und anderen Leistungen können nicht abgewickelt werden, wenn die Zahlungsdaten nicht im Sepa-Format eingereicht werden“, sagte er. Ab Februar dürfen Kreditinstitute Überweisungen und Lastschriften von Unternehmen und Vereinen nur mit den internationalen Kontonummern IBAN bearbeiten. Vielen Handwerksbetrieben und Vereinen sei das noch nicht klar, fürchtet der Bundesbank-Chef. dpa

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